Hat uns der Stress erst gepackt ist es bereits zu spät. Wir fühlen uns genervt, gereizt und komplett antriebslos. Unsere Energie scheint verpufft und um die Situation klar zu beurteilen, sprich zu erkennen, was wirklich ist, dafür fehlt die LauneL. Jedoch bedeutet langfristig Stress abbauen zu verstehen, welche inneren Stressoren, sprich Glaubenssätze und Konditionierungen, uns momentan pushen. Daher ist es wichtig, bei akutem Stress den Kopf schnell wieder frei zu kriegen, energetisch aufzuladen und wieder in unserer inneren Mitte zu landen. Vielleicht probiert ihr es einmal damit:

Stress abbauen klappt prima über bewusstes Atmen – zwei, drei Minuten reichen bereits aus.

Stress abbauen klappt prima über bewusstes Atmen – zwei, drei Minuten reichen bereits aus.

1. „Drauf ge …… atmet“ :-)

Eine kurze Atempause, um die Situation zu unterbrechen beziehungsweise eure automatische Reaktion zu stoppen. Drei Minuten innehalten und gewahr werden:

  • Was ist hier eigentlich gerade los?
  • Was fühle ich?
  • Was empfindet mein Körper?
  • Welche Gedanken sind da?

Dann konzentriert ihr euch nur auf euren Atem, spürt ihm körperlich nach, seine Wirkung, und abschließend kehrt ihr mit eurem Gewahrsein in die Situation zurück. Euer Geist ist geklärt und ihr fragt euch nun: Was ist jetzt mein nächster Schritt?

„Es geht bei der Achtsamkeit primär um das aufmerksame und wertfreie Beobachten des Augenblicks, der gegenwärtigen Außenwelt (z.B. das aktuell sichtbare, hörbare, riechbare, fühlbare Umfeld) oder der eigenen Innenwelt (Gedanken, Gefühle, Stimmung).“

www.zeitblueten.com

2. Hab dich lieb

Ja, so ist es, das leben ist nicht aus Zuckerwatte und zergeht süßlich auf der Zunge. Und ist das Kind erst einmal in den Brunnen geplumpst, nützt kein Jammern und Verfluchen. Grübeln und Hadern sind Gift für unser Wohlergehen. Statt uns selbst fertig zu machen und mit Vorwürfen zu bombardieren, nehmt euch selbst in den Arm. So lässt sich Stress im Nu abbauen:

Dazu setzt euch entspannt hin, schließt die Augen und haltet euch selbst in den Atmen. Vielleicht schaukelt ihr euch ein wenig, als hättet ihr ein Baby in den Atmen, und streichelt dabei über eure Oberarme. Nehmt diese Geste der Geborgenheit über euren Atem tief in euch auf und spürt die Entspannung. Dann öffnet ihr die Augen und atmet abschließend tief ein und aus und streckt kraftvoll den Oberkörper.

„Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick. Wenn wir wirklich im gegenwärtigen Augenblick leben, verschwinden alle unsere Sorgen und Nöte und wir entdecken das leben mit all seinen Wundern.“

Thich Nhat Hanh, aus: „Heute achtsam leben“

 3. Clever ist, wer trotzdem lacht

Die beste Waffe ist immer noch unser Lachen. Jawohl, auch wenn ihr euch schlecht fühlt, lächelt für genau 60 Sekunden. Dieser Tipp der verstorbenen Motivationstrainerin Vera Birkenbihl wirkt Wunder. Ein Lächeln suggeriert dem Gehirn gute Laune und trickst damit euer Denken aus. So lässt sich in kürzester Zeit prima Stress abbauen.

Und was mich gerade stresst? Henry, der Gassi Gehen will.  Da hilft leider kein Atmen, keine Selbstliebe und mit einem Lächeln ist ihm auch nicht geholfen. Also nichts wie raus. :-)

 

 

dtmg

  • Ich werde versuchen, täglich stündlich eine kleine Atempause einzulegen, um zukünftig ganz automatisch Stress über den Atem abzubauen.
  • An meinem Computerbildschirm klebt jetzt ein Smiley: Lächeln!
  • Die „Selbstliebeübung“ hilft nicht dabei, Stress abzubauen. Täglich praktiziert stärkt sie meine Zufriedenheit und mein Selbstwertgefühl.

 


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