Unerwartete Situationen, Überraschungen, Entdeckungen und Herausforderungen – sie kitzeln uns wach und lassen uns das Leben intensiv spüren. Plötzlich ist unsere Wahrnehmung gefragt, die zuvor im Alltagsmodus dahindämmerte. Unsere sichere Routine stumpft unsere Lebensfreude zunehmend ab. Neugierde und Offenheit dagegen wirken wie eine sprudelnde Lebensquelle. Daher tut es gut, unsere Neugierde immer wieder zu aktivieren:

„Wenn wir neugierig bleiben, wenn wir bereit sind, Neues auszuprobieren und zu wagen, dann öffnen sich uns neue Möglichkeiten und Chancen, uns zu verändern und zu wachsen.“

www.psychotipps.com

 

„Warum wird das Heidekraut auch Erika genannt?“ Neugierde ist wesentlich, um die Wahrnehmung immer wieder neu herauszufordern.

„Warum wird das Heidekraut auch Erika genannt?“ Neugierde ist wesentlich, um die Wahrnehmung immer wieder neu herauszufordern.

1. Nicht einfach abtun

Mal ehrlich: Wie oft macht ihr euch die Mühe etwas Unbekanntes nachzuschlagen beziehungsweise einer Sache auf den Grund zu gehen? Und damit meine ich nicht die Dinge, die uns ohnehin interessieren. Simple Kinderfragen zum Beispiel: „Mami, warum haben Eichhörnchen einen weißen Bauch?“ Touché! Keine Ahnung. Sobald ihr euch bei solchen und ähnlichen Fragen die Mühe macht, nach den Antworten zu forschen, lernt ihr dazu und nehmt viele Dinge plötzlich bewusster wahr. Ihr erweitert automatisch eure Wahrnehmung.

2. Traut euch

Wie oft stehen wir mit jemanden zusammen, den wir entweder gar nicht oder nur flüchtig kennen. Zu gerne würden wir zum Beispiel wissen, woher er seine tollen Sneaker hat. Oder bei uns Frauen die heimliche Frage: „So eine tolle Frisur, zu welchem Frisör geht die nur? Fragen, fragen, fragen! Traut euch. In den meisten Fällen bekommt ihr eine nette Antwort, vielleicht ergibt sich sogar ein gutes Gespräch und schon seid ihr abgesehen von der Antwort auch um eine Erfahrung reicher. Derartige Situationen stärken eure Wahrnehmung – vor allem von euch selbst: Warum zögert ihr? Welche Ängste halten euch in Schacht?

„Wahrnehmen, was ist – in mir und um mich herum. Ganz offen und neugierig und ohne zu werten, ohne zu verändern. Einfach nur registrieren und staunen und mich immer weiter öffnen.
Wahrnehmen, WAS ich und WIE ich wahrnehme.“

www.mein-achtsames-ich.de

3. Augen auf

Statt in der Warteschlange auf das Handydisplay zu starren betrachtet lieber achtsam die anderen Menschen. Was tun die anderen Warteten so? Welche Waren liegen bei ihnen im Einkaufswagen und was verraten ihre Gesichtszüge über sie? Auch interessant: Gesprächen zu lauschen. (Wie reden Andere miteinander?) Schickt sich zwar nicht, doch es sensibilisiert uns für unsere eigene Art der Kommunikation.

Abschließend heute einmal ein schönes Zitat von Christian Morgenstern – für mich eine Art Appell täglich achtsam zu schauen:

„Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal, ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht.“

 

 

dtmg

  • Sobald dieses typische Gefühl in mir aufkommt: „Ich trau mich nicht“ spüre ich achtsam nach, warum es so ist, woher dieses Gefühl kommt und wage es dann erst recht.
  • Mein Handy lasse ich beim Einkaufen zuhause und beobachte lieber die Menschen im Supermarkt.
  • Fragen, auf die ich keine Antwort weiß, nehme ich ernst und bemühe mich, die Antwort zu recherchieren.

 


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