Dabei erwische ich mich auch: Weil es mal wieder hektisch wird und ich in Gedanken überall nur nicht in der Präsenz bin, atme ich flach und hastig. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, gar nicht zu atmen, was natürlich nicht stimmtJ Also atme ich bewusst tief ein und aus und spüre sofort, wow, das tut jetzt gut. Und damit dieses „Wow, das tut jetzt gut“ sich öfter einstellt, hier ein paar Atem-Tipps für zwischendurch:

 

Atmen ist die schnellste und effektivste Möglichkeit, um innerhalb von Sekunden aus dem Stress-Modus zur Entspannung und zum Sein zu finden.

Atmen ist die schnellste und effektivste Möglichkeit, um innerhalb von Sekunden aus dem Stress-Modus zur Entspannung und zum Sein zu finden.

 

1. Tief atmen und Dampf ablassen

Statt sich bei Ärger und Wut in der sogenannten Schnappatmung zu verlieren, lasst lieber Dampf ab: Holt tief Luft und spürt, wie sich eure Lungen randvoll füllen. Wenn nicht mehr Luft hineingeht, haltet zwei oder drei Sekunden inne und streckt dabei euren Brustkorb noch ein kleines Stücken weiter nach vorne. Anschließend atmet ihr wieder aus und lasst dabei alles los (Das klappt super, wenn ihr bewusst eure Schultern ein wenig nach unten zieht.). Jetzt wieder ein wenig nachspüren ehe ihr wieder loslegt. Zwei oder drei dieser intensiven Atemzüge reichen bereits, damit jeglicher Druck verpufft und ihr euch entspannter fühlt.

„Die Konzentration auf deine Atmung ist gleichzeitig bewusster Umgang mit der Gegenwart.“

www.taste-of-power.de

 

2. Atmen mit spitzer Zunge

Zunge und Zwerchfell beeinflussen sich gegenseitig. Drückt eure Zungenspitze bei geschlossenem Mund bis an die vorderen Zähne fest an den Gaumen. In etwa so, als würdet ihr ein „L“ sprechen wollen. Und jetzt atmet ihr bewusst durch die Nase ein und aus. Nach einer kurzen Weile senkt sich die innere Anspannung. Übrigens ist diese Übung noch effektiver, wenn ihr die Luft beim Ausatmen durch den durch die Zungenlage gespitzten Mund mit einem „Pfffff-Ton“ auspustet. (Eignet sch auch bei leichten Panikattacken.)

„Wenn wir achtsam atmen, vereinigen sich Körper und Geist, Herz und Verstand. Denken und Fühlen finden wieder zueinander.“

www.achtsame-wirtschaft.de

 

3. Atmen und zählen

Komplett einfach und lässt sich bestens üben, wenn ihr beispielsweise Auto fahrt, vor dem Fernseher sitzt oder spazieren geht: Atmet bewusst ein und aus in einem gleichmäßigen Rhythmus, sprich Ein- und Ausatmen sind gleich lang. Dabei zählt ihr in Gedanken jeweils bis Vier. Habt ihr euch in diesem Rhythmus gut eingefunden verlängert ihr und zählt nun jeweils bis Fünf, danach bis Sechs usw. Dieses ist eine tolle Methode, um am Tage mal einen Takt runterzufahren.

„Atmen erfordert, dass Sie etwas tun, statt all Ihre Energie darauf zu verwenden, nichts zu tun.“

www.artofliving.org

 

4. Atmen mit angewinkelten Armen

Am besten ihr setzt oder stellt euch hin, Rücken gerade und der Blick ist nach vorne gerichtet. Die Arme winkelt ihr vor eurem Körper an, wobei sich die Handflächen der Hände berühren (Gebetshaltung). Beim Einatmen führt ihr die Arme rechts und links zur Seite, so dass die Ellenbogen weit voneinander weg gezogen werden. Beim Ausatmen führt ihr sie vor euch wieder zusammen. Bei dieser Übung gelangt ihr schnell aus dem Kopf ins Fühlen (Körpergewahrsein):

 

5. Atmen mit den Armen

Stellt euch aufrecht hin, legt die Arme locker auf die Bauchmitte und mit jedem tiefen Einatmen streckt ihr nun erst den rechten Arme schräg nach oben aus. Beim Ausatmen führt ihr ihn zurück zur Bauchmitte. Beim nächsten Einatmen nun das Gleiche mit dem linken Arm und im Wechsel so weiter und so fort. Dieses ist eine effektive Methode, um schnell Energie zu tanken und den Gedankenwulst loszulassen.

„Es ist und bleibt ein Glück, vielleicht das Höchste, frei atmen zu können.“

Theodor Fontane

 

 

dtmg

  • Okay, höchste Zeit, wieder bewusster auf meinen Atem zu achten. Zuerst beobachte ich überhaupt erst einmal, wie unterschiedlich ich in den verschiedenen alltäglichen Situationen atme. So werde ich mir eines Atems bewusster.
  • So oft es geht versuche ich meinen Atemrhythmus auf 4 Sekunden Ein- und 4 Sekunden Ausatmen einzustimmen.
  • Habe ich extrem viel Kopfsalat in einem Oberstübchen stelle ich mich aufrecht hin und übe das Atmen mit angewinkelten Armen.

 


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