Morgens fege oder sauge ich immer einmal schnell bei uns durch. Total verrückt, oder? Okay, mit einem großen Hund als drittes Kind im Haus macht das irgendwie schon Sinn ist aber trotzdem ein wenig übertrieben. Es ist zur Gewohnheit geworden. Mittlerweile kann ich nicht mehr anders. Schon etwas beängstigend, oder:-)?

Okay, wie war das mit den 5 Triggern in Bezug auf unsere Gewohnheiten? Wer seine Trigger kennt und diese achtsam ins Visier nimmt, der kann sich erfolgreich von so einigen Marotten lösen.

 

Mithilfe der 5 Trigger erkennt man die Mechanismen hinter unliebsamen Gewohnheiten. So löst man sich mehr und mehr aus dem Konstrukt der Automatismen.

 

1. Welcher Ort triggert welche Gewohnheit?

Leider triggert mein Büro meine blöde Gewohnheit, ständig in die Küche zu laufen und nach Naschkrams zu suchen. Mein Büro liegt quasi genau neben der Küche. Was hilft vielleicht? Stadt meine Bürotür sperrangelweit auf zu lassen, schließe ich sie konsequent. Oder ich schnappe mir mein laptop und setze mich im ersten Stock in den Flur, dort haben die Kinder nämlich auch einen Arbeitsplatz. ich könnte auch ins Café gehen. Und nun zu euch: Welche Orte triggern bei euch welche Gewohnheiten?

„Den Schlüssel zum Verständnis unserer Programmierung liefert uns die sogenannte Gewohnheitsschleife, nach der Alltagshandlungen immerzu ablaufen. Sie besteht aus drei Komponenten: dem auslösenden Reiz, der ausgeführten Gewohnheit und der daraus resultierenden Belohnung.“

www.focus.de

 

2. Welche Menschen verleiten euch zu diversen Gewohnheiten?

Sonnenklar: mein Mann. Beginnt er vor dem Fernseher etwas zu Naschen mache ich sofort mit. Trotzdem möchte ich weiterhin mit ihm zusammen fernsehen. Doch das Wissen, dass er im Grunde der Auslöser ist, holt mich aus dem Automatismus heraus und somit habe ich nun die Möglichkeit bewusst etwas Gesünderes zu knabbern. Schaut auch ihr einmal, welche Menschen euch zu welchem verhalten anstecken.

 

3. Welcher emotionale Zustand bedingt gewohntes Handeln?

Meistens sind es ja Gefühle von Unzufriedenheit, Stress oder Frust, die ein gewohnheitsbedingtes Verhalten manifestieren, wie zum Beispiel die Trostschokolade, Ablenkung durch Internetsurfen oder das Gläschen Vino zu viel. Auch hier gilt: Seit ihr euch dieser Mechanismen bewusst fällt es leichter, etwas zu verändern. Schließlich gibt es noch jede Menge anderer „Seelentröster“-Tricks. Wer den Automatismus erkennt hat auch die Distanz, um zu schauen: Was könnte mir jetzt stattdessen gut tun?

„Wenn Sie Ihre Gewohnheiten ändern wollen, müssen Sie sie zunächst einmal verstehen.“

www.kreativesdenken.com

 

4. Zu welcher Zeit des Tages seit ihr besonders gewohnheitsanfällig?

Gegen späteren Nachmittag werde ich immer extrem müde. Leider sage ich aus diesem Gefühl der Erschöpfung häufig Verabredungen ab. Später ärgere ich mich, weil mein Energielevel wieder top fit ist. Und morgens brauche ich immer erst meinen Milchkaffee bevor ich außer Haus gehen kann. Sich den Zusammenhängen von Tageszeit und Gewohnheit bewusst zu werden sensibilisiert euch auch für die Leistungsfähigkeit eures Köpers.

 

5. Welche vorhergehenden Handlungen führen zu bestimmten Gewohnheiten?

„Unser Gehirn liebt es, Dinge zu automatisieren und zu vereinfachen. Denn eine Routine zu haben, erfordert deutlich weniger Anstrengung.“

www.gedankenpower.com

Nach dem Sport muss ich immer sofort etwas essen. Dabei habe ich gar nicht sonderlich Hunger. Doch irgendwie wirkt die körperliche Anstrengung wie ein Trigger, jetzt unbedingt die verbrauchte Energie aufzutanken. Schaut auch einmal, welche Handlungen bei euch automatisch welche Gewohnheiten mit sich bringen.

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, diese 5 Trigger anzuwenden, noch ein Tipp: Nicht gleich alle Gewohnheiten auf einmal sondern besser immer nur eine nach der anderen. Nehmt euch also nur eine unliebsame Gewohnheit und schaut hier sehr genau anhand der 5 Trigger. Und habt Geduld!

 

 

dtmg

  • Ich starte mit einer unliebsamen Gewohnheit und mache mir zu den Triggern Schriftlich Notizen.
  • Ich mache mi ebenfalls eine Liste mit alle den Sachen, die ich anstelle meiner Gewohnheit machen könnte.
  • Klappt es nicht so schnell wie ich möchte ist das nicht schlimm. Ich setze mich auf keinen Fall unter Druck, sondern freue mich auch über kleine Erfolge.

 


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