Einfach abhängen und nichts tun – so oder ähnlich lautet der Wunsch vieler Menschen für die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester. Im Grunde steckt dahinter das Bedürfnis, sich selbst die Aufmerksamkeit zu geben, die in den Tagen zuvor viel zu kurz kam. Doch Abhängen fühlt sich oft nicht gut an. Statt sich wirklich mit sich selbst zu beschäftigen, lenken wir uns ab, sei es mit Fernsehen oder Internet etc. Wie wäre es dagegen mal mit Meditation? Die folgenden Meditationen sind einfach zu lernen, wenig zeitintensiv und wer jetzt damit beginnt hat eine tolle Vorlage für das Neue Jahr.

„Meditation verleiht uns inneren Frieden, der aus der Stille des Geistes hervorgeht.“

Dalai Lama

 

Meditation lässt euch für eine Weile innehalten. Euer Geist kommt zur Ruhe und tankt Kraft aus der Stille.

Meditation lässt euch für eine Weile innehalten. Euer Geist kommt zur Ruhe und tankt Kraft aus der Stille.

 

1. Sonnen-Meditation

Setzt euch aufrecht auf einen Stuhl, beide Füße auf dem Erdboden und legt die Hände locker in euren Schoß. Wer will kann natürlich auch im Yogasitz meditieren. Schließt die Augen, atmet gleichmäßig ruhig ein und aus. Bei jedem Einatmen visualisiert ihr einen Sonnenstrahl, der auf euer drittes Auge (Punkt zwischen den Augenbrauen) strahlt. Spürt hinein, wie ihr die Kraft der Sonne tankt und sie durch euren Körper fließen lasst. 5-10 min reichen vollkommen.

 

2. Geh-Mediation

Geht so langsam wie möglich durch einen Rauch und versucht dabei bewusst dem Aufsetzen der Ferse nachzuspüren, wie sich euer Gewicht auf den mittleren Fuß legt und ihr schließlich über die Zehen abrollt. Dabei zentriert ihr euer Denken und erdet euch. (Diese Meditation lässt sich auch auf kurzen Wegstrecken unterwegs praktizieren.)

 

3. Beuge-Meditation

Stellt euch aufrecht hin, eure Füße circa hüftbreit auseinander, atmet ein und richtet euren Oberkörper dabei bewusst auf. Beim Ausatmen lasst ihr alles los und beugt euch nach vorne bis ihr mit eurem Kopf fast die Knie erreicht. Wer kann, umschließt mit den Händen von hinten seine Fersen. Lasst samtige Anspannung dabei los. Danach richtet ihr euch wieder auf und wiederholt diese Übung noch zweimal. Das reicht bereits, um zentriert in den Tag zu starten.

 

4. Meditation des Lächelns

Diese kurze Meditation kannst du auch wunderbar unterwegs machen, zum Beispiel in Bus und Bahn. Du sitzt entspannt, ziehst ein wenig die Schultern nach unten und hinten, so dass sich dort die Spannung löst und hebst leicht deine Mundwinkel an. Für eine Minute atmest du nun gleichmäßig ein und aus und schenkst dir dabei gedanklich ein Lächeln.

 

5. Atem-Meditation

Lass für fünf Minuten alles stehen und liegen, schließe die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Spüre nach, wie er in deinen Körper fließt und wieder hinaus strömt. Spüre ebenfalls der Atempausen zwischen jedem Ein- und Ausatmen nach. Fühle die Ruhe und Stille, die sich während dieser fünf Minuten in dir ausbreitet.

Habt ihr noch mehr Lust auf das Thema „Mini-Meditation“, guckt auch einmal auf folgenden Link.

 

Viel Spaß beim Üben!

 

 

dtmg

  • Die Beuge-Meditation werde ich ab sofort in meinen Alttag integrieren, und zwar immer dann, wenn die Kinder außer Haus sind und mein Arbeitstag beginnt.
  • Abhängen ist schön und tut gut, doch ich werde dabei bewusst darauf achten, diese wertvolle Zeit nicht digital zu verschwenden.
  • Immer wieder das Atmen. Ich versuche, jede Stunde für eine Minute bewusst zu atmen. Mal sehen, ob es klappt.

 


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