Ehrlich gesagt ist diese Zeit des Jahres nicht unbedingt die Frohlockenste. Mir fehlen die Farben und der milde süßliche Duft nach Frühling. Geduld, Geduld, sicher, doch schon schleichen sich Schwermut und Lustlosigkeit ein. Plötzlich packt mich eine schlechte Emotion, zieht mich runter und versucht sich bei mir einzunisten. Stopp! So nicht. Schließlich gibt es ein paar Tricks, um gerade diese Art von schleichenden Gefühlen rechtzeitig zu entlarven und abzuwehren:

 

Emotionen sind Signale unserer Seele. Und jede Emotion, einzigartig in ihrer Ausprägung, hat uns Wichtiges zu sagen.

Emotionen sind Signale unserer Seele. Und jede Emotion, einzigartig in ihrer Ausprägung, hat uns Wichtiges zu sagen.

 

1. Macht euch geistige Notizen zu euren Emotionen

Haltet kurz inne, atmet ein paar Züge bewusst ein und aus und beobachtetet die Gedanken, die kommen und gehen. Sämtliche destruktive Gedanken benennt ihr mit einer geistigen Notiz,  zum Beispiel: Trübsal, Ärger, Trauer, Müdigkeit, Hoffnungslosigkeit. Derart etikettiert könnt ihr sie einfacher loslassen. Bei positiven Gedanken fangt ihr diese selbstverständlich ein, indem ihr sie bewusst in eure Atmung integriert.

„Sämtliche Gefühle werden stärker, wenn wir gegen sie ankämpfen. Die Frage, ob wir dieses bewusste Gefühl für diesen Moment akzeptieren könnten steigert die Wahrscheinlichkeit, dass das Gefühl einfach vorbeigeht.“

www.ihr-wegweiser-zum-glueck.de

 

2. Setzt eure Atmung finden Fokus

Wer es noch einfacher mag, der konzentriert sich absolut konsequent auf seinen Atem und spürt dabei genau dem Fluß der Luft durch den Körper nach. Für zwei Minuten fokussiert durchhalten und schon habt ihr ausreichend Abstand zu der  Emotion bekommen.

 

3. Schüttelt eure Emotionen ab

Worauf wir uns fokussieren gewinnt an Bedeutung. Und dieser mentale Widerstand wirkt sich leider auch körperlich aus: Ihr verspannt beziehungsweise eure Haltung wird zunehmend gebeugt. Dagegen hilft schütteln. Alles ausschütteln: die Arme, die Hände, die Beine, die Füße und den Kopf. Das befreit unbesorgt für neue Energie.

 

4. Emotionen haben euch etwas zu sagen

Statt sofort in den Widerstand zu gehen und euch wohlmöglich selbst dafür zu kritisieren, dass ihr euch gerade minderwertig, niedergeschlagen oder negativ fühlt, betrachtet dieses Gefühl mit Wohlwollen. Nehmt euch gedanklich in den Arm und fühlt mit euch selbst mit. Emotionen sind Signale unserer Seele. Gönnt euch etwas Gutes, denn eure Seele braucht jetzt ein wenig Aufmerksamkeit: eine Tasse Tee mit Kuchen, ein Nickerchen, zehn Minuten frische Luft.

„Die Art und Weise wie wir ohne diese bewusste Regulation mit unseren Gefühlen – vor allem den „negativen“ – umgehen, haben wir als kleine Kinder gelernt. Bereits im Alter von 3 Jahren können Kinder ihre Gefühle verbergen oder vortäuschen, zum Beispiel, um sich oder andere nicht zu verletzen, oder Bezugspersonen positiv zu stimmen. Denn Eltern möchten fröhliche Kinder.“

www.mit-stress-umgehen.de

 

5. Ein Mantra als Rettungsinsel

Vielleicht habt ihr einen Satz, den ihr besonders hilfreich findet (z.B.: Alles ist gut wie es ist. Ich bin sicher und voll Vertrauen. In mir fliesst Kraft und Liebe etc.). Diesen Satz könnt ihr euch in Situationen, in denen eure Emotionen euch runterziehen, wie ein Mantra im Geiste wieder und wieder aufsagen. Er ist eine Art Rettungsinsel, die euch sicher durch die emotionalen Wogen trägt.

 

 

dtmg

  • „So wie es ist ist es gut.“ – ich weiß, dieser Satz ist so abgedroschen und trotzdem nehme ich ihn als meine Rettungsinsel und rezitiere ihn wie ein Mantra.
  • Negative Emotionen nehme ich widerstandslos an und schaue, warum sie überhaupt aufgekommen sind und inwiefern ich nicht gut für mich gesorgt habe.
  • Ich möchte wieder mehr mit meiner Atmung arbeiten und werde daher täglich immer wieder einmal eine Minute zwischendurch achtsam atmen.

 


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