Morgen ist Buß- und Bettag  und statt Buße zu tun geht es dabei doch viel mehr um eine Haltungsänderung, die mehr Dankbarkeit und Demut in unser Leben fließen lässt. Eine Hinwendung zur wertschätzenden Wahrnehmung all dessen, was bereits an Gutem und Schönem da ist. Sind wir jedoch permanent im Unruhemodus verlieren wir uns in Fahrigkeit und bleiben an der Oberfläche. Das wäre schade, denn ein stilles Miteinander bringt eine Resonanz der Verbundenheit hervor, die uns tief im Herzen berührt.

 

Miteinander schweigen und der Resonanz von Verbundenheit nachspüren - in solchen Momenten bereiten wir den Raum für die Entfaltung von Dankbarkeit.

Miteinander schweigen und der Resonanz von Verbundenheit nachspüren – in solchen Momenten bereiten wir den Raum für die Entfaltung von Dankbarkeit.

 

1. Haltet einfach mal den Mund 🙂

Seid ihr ständig am Plappern und Sabbeln bewegt ihr euch in der Sicherheitszone: Denn gefürchtete Gefühle von Angst, Trauer oder Scham kommen so nicht auf. Super, oder? Eben nicht: Zwar fühlt ihr euch kurzfristig besser doch langfristig bleiben diese schlechten Gefühle in euch bestehen und stressen euch unterschwellig. Besser: Einfach mal Schweigen und annehmen, was sich an Gefühlen bei euch regt. In der Akzeptanz verlieren diese Gefühle an Gewicht. Spürt stattdessen Dankbarkeit für den Moment, der es euch ermöglicht, euch von diesen Emotionen zu lösen.

 

2. Startet den Tag in Stille

Statt morgens gleich zu reden und in Gedanken Pläne zu schmieden, gönnt euch ein stilles Ankommen in jedem neuen Tag. Lasst die Worte noch eine Weile außen vor und spürt dem Sein nach – eurem Atem, eurem Körper. Sendet aus dieser Stille heraus Dankbarkeit aus für den Weg, den ihr heute gehen werdet. Spürt der Resonanz nach, die die Morgenstille in euren Begegnungen im Laufe des Tages auslöst.

„Wenn wir ständig reden, verbrauchen wir einen erheblichen Teil unserer Energie, ohne das wir es merken! Unbewusstes Reden/Quatschen/Smalltalk ist ein typisch-routinemäßiger Vorgang bei dem wir nicht erkennen, wie wir unsere Energie verschleudern. Sie ist weg und steht uns nicht mehr zur Verfügung.“

www.wandern-achtsamkeit.de

 

3. Gebt nicht alles frei

Zerredet nicht alles. Nicht eure gute Laune am Morgen und nicht all die guten Ideen, die euch im Kopfe herumgehen. Behaltet diese positiven Energien in Stille bei euch. Spürt voll Dankbarkeit, wie euch diese belebenden Gefühle tragen und wachsen lassen. Oft verpuffen die Energien, wenn wir sie zu sehr ins Außen tragen. Achtet viel mehr auf die positive Resonanz, die ihr durch das achtsame Bewahren im Inneren nach Außen transportiert.

 

4. Sucht das Vertrauen zu euch selbst

Im Schweigen zieht ihr euch für eine Weile in eurer Aleinsein zurück. Habt keine Angst davor. Es mag nicht immer angenehm sein, doch auf diese Weise kommt ihr eurer inneren Stimme näher und ihr spürt wesentlich klarer, was ihr fühlt und was ihr wollt. Behaltet dabei die Haltung der Dankbarkeit bei, denn sie ist die sichere Hand auf dem Weg zu eurem inneren Dialog.

 

„Schweigen ist Stille, aber nie Leere
es ist Klarheit aber nie Farblosigkeit,
es ist Rhythmus, wie ein gesunder Herzschlag
Aus dem Schweigen entsteht alles, was lebt und dauert.
Das Schweigen verbindet uns mit dem Unendlichen,
es ist die Wurzel der eigenen Existenz und damit
das Gleichgewicht des eigenen Lebens.“

Yehudi Menuhin

 

5. Last euch nicht das Schweigen zerreden

„Wieso sagst du denn nichts? Bist du sauer?“ Auch wenn euer Schweigen die anderen im ersten Moment irritiert bleibt dabei. Miteinander zu schweigen kann etwas sehr Schönes sein. Die stille Verbundenheit erfüllt uns mit Dankbarkeit für den anderen Menschen. Spürt der Resonanz zwischen euch nach, der Vertrautheit, der Liebe und dem Vertrauen. Ein stilles Geschenk.

 

 

dtmg

  • Statt morgens meine Kinder mit dem typischen Gerede über Schulbrote, Klassenarbeiten und wettergerechte Kleidung zu nerven, halte ich einfach mal meinen Mund und genieße mit ihnen ein schweigsames Frühstück.
  • Ich entlaste mich dem Druck, ständig für die Unterhaltung verantwortlich zu sein und gönne mir im Beisammensein mit anderen schweigsame Momente.
  • Nicht jede Idee muss sofort in die Welt posaunt werden. Schweigend spüre ich diesen Geistesblitzen nach und beobachte, welche Resonanz sie bewirken.

 


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