Gastbeitrag von Beatrix Schulte:

Meine-Schreibbar-Bloggerin und Autorin des Buches „Die Seelenfeder“.

 

Die leeren Hefte boomen. Man nennt sie Journal, Tagebuch, Blancobook, Ringbuch, Notizheft oder einfach Heft. Ich bin entzückt von den schönen Heften, vor kurzem erhielt ich eins, das mit der Hand bestickt wurde. Schreiben ist für mich meine Lieblingsbeschäftigung und wenn es nur die täglichen Notizen wie in Form einer To-Do-Liste sind. Doch es gibt unzählige andere Methoden, um die hübschen Journals zu füllen.

In meinem Buch „Die Seelenfeder“ habe ich ausführlich dazu geschrieben, hier möchte ich davon ein paar mit euch teilen.

 

Journals mit Inhalten füllen

Heute möchte ich euch genau 7 Anregungen geben, wie man diese schönen Hefte füllen kann, damit sie nicht in der Ecke verstauben. Das wäre wirklich zu schade.

  • Viele nutzen es als Bullet Journal, um dort den eigenen eigenen Organizer zu kreieren mit Terminen, Listen, Zielen, Aufgaben oder als kleines Tagebuch im Stil von „One line a day“. Darüber habe ich bereits einen Artikel geschrieben. Und ich bin begeistert davon…
  • Wenn ihr kreativ schreiben wollt, könnt ihr an einem Schreibkurs teilnehmen, dort zusammen mit anderen Geschichten erfinden und diese gegenseitig austauschen. Auch gibt es gute Bücher mit Anleitungen zum kreativen Schreiben, deren Übungen eine Menge Spaß machen. Ich habe vor kurzem das Buch von Liane Dirks: „Sich ins Leben schreiben“ durchgearbeitet, auch zu empfehlen.
  • Ihr könnt die Hefte als Affirmationshefte benutzen. Das praktiziere ich jeden Morgen im Rahmen des Miracle Morning, den ich ausführlich in meinem Buch „Die Seelenfeder“ beschrieben habe. Ich halte das morgendliche frühe Aufstehen in Zusammenhang mit kleinen kurzen Ritualen für sehr effektiv, wenn es um grundlegende Veränderungen geht. Affirmationen sind kurze positive Sätze, die euch motivieren, den Tag als einen guten Tag mit Freude, Dankbarkeit und in Fülle zu verbringen. Ganz tolle Arbeit hat auf diesem Gebiet Louise Hay geleistet.

 

 

  • Ihr könnt ein klassisches Tagebuch führen, um eure Gedanken und Gefühle festzuhalten und später einen Schatz in den Händen zu halten, der eure Entwicklung dokumentiert.
  • Um einen so genannten Flow zu erleben, also einen Moment, in dem ihr ganz mit einer Sache verschmelzt, könnt ihr einfach schöne Gedichte, Texte oder Zitate aufschreiben und diese hübsch verzieren im Stil von Handlettering. Malen und Schreiben zusammen ist ein guter Mix, um richtig kreativ zu werden.
  • Ihr könnt die Hefte für Collagen nutzen, um eure Ziele zu visualisieren, wenn ihr sie denn erforscht habt. Dabei könnte euch ein Wunschtagebuch helfen.
  • Ihr könnt die Hefte als Dankbarkeitsbücher benutzen, in denen ihr jeden Abend drei Dinge reinschreibt, für die ihr dankbar seid. Es reichen kleine Erlebnisse oder Erkenntnisse, um die Stimmung deutlich zu erhöhen.

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Journaling!

Eure Beatrix

 

 

dtmg

  • Nutzt ab jetzt ein Journal für jeden Morgen. Steht etwas früher auf und schreibt 3 Seiten voll mit euren Gedanken, Gefühlen, Ärgernissen, Sorgen und Wünschen. Versucht dabei ein gesundes Maß zu halten, also nicht nur zu jammern.
  • Legt euch ein Abend-Journal ans Bett. Notiert darin alle Dinge, die an dem Tag schön waren. Schreibt die einzelnen Momente konkret auf. So werdet ihr am Tag viel achtsamer.
  • Setzt euch einmal in der Woche für eine Stunde aufs Sofa, schaltet eure ganzen Accounts auf lautlos, nehmt ein Journal und lasst eure Gedanken schweifen. Immer, wenn euch ein guter Gedanke kommt, aufschreiben! Für ein neues Thema, eine neue Seite anfangen. Also beim Thema: „Wie vermarkte ich meinen Blog?“ in die Mitte BLOG schreiben und drumherum alles aufschreiben, was euch einfällt. Aber wirklich alles! Und guckt mal hinterher, ob ihr da nicht untereinander etwas verbinden könnt, sodass was ganz Neues entsteht. Viel Erfolg!

 


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