Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein. Johann Wolfgang von Goethe

 

Das Leben ist einem ständigen Wandel unterzogen. Höhen und Tiefen, Ruhe und Geschäftigkeit, Anspannung und Entspannung – Die Phasen wechseln stetig. So erst entsteht der Raum für die Gegensätzlichkeiten, aus denen das Leben besteht, die es lebendig machen. Wir müssen verstehen, dass wir diese Gegensätzlichkeiten auch in uns selbst tragen.

Wir durchleben Phasen, in denen wir in die Welt hinaus wollen und Phasen, in denen wir uns zurückziehen. Das Leben schwingt wie ein Pendel und sobald wir uns diesem Rhythmus vertrauensvoll hingeben, finden wir unsere Balance. Dennoch kann es kritisch werden. Denn unser Begehren richtet sich immer auf das Gegenteil.

Mädchen mit glatten Haaren träumen von Locken und später reizt uns das Abenteuer, wenn wir in einem sicheren Hafen ruhen. Das Bekannte wird reizlos und wir stürzen uns in das verheißungsvolle Gegensätzliche. Haben wir dieses schließlich erobert, erkennen wir erst, wie viel uns das Altbekannte doch bedeutete. Eine Zeit lang genießen wir es zum Beispiel, nichtstuend am Strand zu liegen. Irgendwann jedoch fehlt uns die Geschäftigkeit. Umgekehrt träumen wir während der Arbeit von Sonne, Strand und Meer. So wie nicht nur das eine uns zufrieden und glücklich macht, ebenso wenig kann es auch nicht das andere für sich allein.

Erst der ausgewogene Wechsel lässt uns den Wert beider Seiten erkennen. Durch achtsames Wissen um den rhythmischen Wandel von Gegensätzlichkeiten vermeiden wir, blind einem Extrem zu folgen. Und wir werden verständnisvoller in unseren Beziehungen.

 

„Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.“

Johann Wolfgang von Goethe

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