Lege dir jeden Tag für deine Sorgen eine halbe Stunde zurück. Und in dieser Zeit mache ein Schläfchen. Laotse

 

Tagtäglich kümmerst Du Dich um tausend Dinge: Du organisierst Meetings, stehst geduldig auf dem Fußballfeld und feuerst Deinen Sohn an, hilfst einem Freund beim Umzug, Du telefonierst dem Klempner hinterher und fährst Deine gebrechliche Mutter zum Frisör. Ob so oder so, unsere täglichen To-do-Listen sind bis zur letzten Zeile ausgefüllt. Und dann fallen wir abends erschöpft ins Bett. Nicht selten begleitet von einem Gefühl der inneren Leere, dabei war der Tag doch bis oben hin vollgestopft. Und fragt uns jemand, was wir den Tag so gemacht haben, müssen wir erst einmal überlegen, da war so viel.

Je unachtsamer wir Runde für Runde in dem Karussell des Alltags kreisen, desto schneller gelangen wir an den Punkt, wo wir tatsächlich nur noch funktionieren. Du musst Dir selbst als erstes ein Rettungsboot schnappen, bevor Du auch den anderen die Hand reichen kannst. Verstrickt in all Deinen sozialen und beruflichen Beziehungen und Verpflichtungen ist es wichtig, Dir bewusst zu machen, dass Du erst einmal eine Beziehung mit Dir selbst pflegen musst. Das hat oberste Priorität und hat nichts mit Egoismus zu tun. Du musst Dich um Deine Beziehung mit Dir selbst kümmern. Erst, wenn diese Beziehung stimmt, diese Beziehung gut versorgt ist, erst dann kannst Du dich auch mit Freude um andere kümmern.

Je achtsamer und liebevoller Du mit Dir selbst umgehst, desto deutlicher erkennst Du, wo Du Grenzen ziehen musst. Dann wirst Du spüren, wann es Zeit ist, das Tempo zu drosseln und welche Punkte der To-do-Liste gestrichen werden müssen.

 

„Lege dir jeden Tag für deine Sorgen eine halbe Stunde zurück. Und in dieser Zeit mache ein Schläfchen.“

Laotse

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