Hab Geduld mit jedem Tag deines Lebens. Buddhistische Weisheit

 

Am Ende einer Yoga-Praxis bedankt man sich mit dem Wort „Namasté“ („Verehrung Dir“, aus dem Sanskrit) und drückt so Ehrerbietung für das Göttliche im anderen Menschen aus. Man führt die Handinnenflächen zusammen, hält sie erst an die Stirn, an die Lippen und an die Brust und verneigt sich schließlich in Dankbarkeit und Demut, diese Übungen überhaupt gemacht haben zu können. Dabei senkt man den Kopf so tief, dass er den Boden berührt, und streckt die Arme weit vor sich nieder. In dieser Haltung lässt man alles los, gibt sich ganz der Demut und Dankbarkeit hin.

Nur durch Demut können wir den Wert des jeweiligen Augenblicks ermessen. Denn Demut öffnet uns für alles, was das Leben für uns bereithält. Stolz, Arroganz, Ignoranz, Neid und Imagestreben jedoch versperren den Weg zu diesem Reichtum. Je mehr wir uns in Anhaftung verstricken, desto weiter entfernen wir uns von uns selbst. Wir lassen uns von Äußerlichkeiten vereinnahmen, die uns Anerkennung und Zugehörigkeit versprechen, letztendlich immer auf der Suche nach Liebe. Doch wer Liebe sucht, muss die Liebe immer zuerst bei sich selbst suchen.

Streben nach Äußerlichkeiten verschließt unsere Herzen, Demut öffnet sie für die Weisheit des Lebens, die in uns selbst ruht. Je bewusster wir Demut und Dankbarkeit in unserem Alltag walten lassen, desto freier werden wir von Illusionen. Versuche einmal bewusst die Dinge des Tages, die Du für selbstverständlich hältst, mit dem Blick der Demut zu sehen. Demut verändert Deine Wahrnehmung und lässt Deine Liebe zu Dir selbst wachsen.

 

„Hab Geduld mit jedem Tag deines Lebens.“

Buddhistische Weisheit

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