Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig. Charles Dickens

 

Die Gedanken sind frei, nur so ganz stimmt das nicht: Wir sind das Produkt der Denkgewohnheiten anderer Menschen. Wir tragen in uns all die Denkweisen und Konditionierungen, die uns von klein auf an von Eltern, Geschwistern, Verwandten und Lehrern eingetrichtert wurden. Speziell bis circa zum Grundschulalter haben wir all die Verhaltensrichtlinien und sämtliches Gedankengut wertfrei und urteilslos aufgenommen. Vieles davon ist gut und auch notwendig, anderes jedoch hinderlich und einengend. Das zu erkennen bedeutet achtsamer Umgang mit Gedanken. Und das Verständnis, dass wir uns nicht mit jedem Gedanken, der hochkommt, identifizieren müssen.

Achtsame Gedankenpflege ist vergleichbar mit der Pflege eines Gartens. Die Blumen werden gehegt, das Unkraut herausgezupft. Nur mit einmaliger Pflege ist es nicht getan, das Beet muss wieder und wieder bearbeitet werden. Oft dauert es ein Leben, sich aus den Fängen ungeliebter Gedankenmuster zu lösen.

Je achtsamer wir unser Leben ausrichten, desto nachsichtiger werden wir diesen negativen Verstrickungen gegenüber. Vor allem erkennen wir sie besser, akzeptieren sie, ohne uns zu grämen, ohne zu urteilen oder zu verurteilen. Und nur so können wir sie letztendlich wieder loslassen, da wir sie nicht mehr brauchen und auch ohne dieses Gerüst Sicherheit in uns selbst fühlen. Und durch die achtsame Annahme dessen, was uns das Leben bereitet, schützen wir uns auch vor Verbitterung und Zorn. Stattdessen spüren wir Vergebung und Liebe und richten den Blick auf das Schöne.

 

„Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.“

Charles Dickens

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