Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden. Buddha

 

Etwas mit Herzblut tun, sein Herzblut in eine Sache geben: Sobald Du etwas aus Deinem Herzen heraus tust, gibst Du Dein ganzes Sein hinein. Du wirst eins mit Deinem Tun, und Raum und Zeit lösen sich für Dich auf. Zum Beispiel eine Violinistin, die sich mit dem Schwung ihres Bogens verbindet, ihn geradezu virtuos über die Saiten fliegen lässt, während sie mit der Musik verschmilzt. Oder ein Maler, der geduldig mit dem Pinsel eine Farbe anrührt, noch einen Ton hiervon und einen Ton davon dazumischt, versunken in dem Erspüren der richtigen Farbnuance. Du musst jedoch kein Künstler sein, um Dich mit Deinem Tun derart zu verbinden, dass Du darin mit allen Sinnen aufgehst und Dich Deinem Tun komplett hingibst.

Nimm Dir die Zeit und überlege einmal, wann Du solche Momente im letzten Jahr erlebt hast und ob es überhaupt solche Momente in Deinem Alltag gibt. Das kann auch der abendliche Spaziergang mit Deinem Hund im Park sein, wenn Du ihm Stöcke wirfst und dabei zusiehst, wie er kraftvoll mit wehenden Ohren losrennt und freudig mit dem Schwanz wedelnd wieder zu Dir zurückkehrt. Die Momente des präsenten Erlebens des gegenwärtigen Augenblicks erzählen Dir viel über das, was Deinem Herzen gut tut und Deinem wahren Sein entspricht.

Vergegenwärtige Dir vier oder fünf solcher Momente aus der Vergangenheit und versuche sie mit allen Sinnen wieder so zu spüren, wie Du sie damals empfunden hast. Öffne Dein Herz dafür, damit es Dir bei allem Zukünftigen den richtigen Weg zu Deinem wahren Sein weisen kann.

 

„Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden.“

Buddha

 


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