Gehe ganz in deinen Handlungen auf und denke, es wäre deine letzte Tat. Buddha

 

Wenn Du völlig bei einer Sache bist, erfährst Du Transzendenz. Das hat nichts mit esoterischem Schnickschnack zu tun. Es kann sich dabei um banale Beschäftigungen wie Stricken, Schuheputzen, Bügeln oder Rasenmähen handeln. Manch gestresster Managertyp schwärmt davon, wie gerne er zu Hause das Jackett gegen die Kochschürze tauscht. Er löst sich aus dem Gedankenkonstrukt des Tages, in dem Kosten und Umsätze durch seinen Kopf schwirrten und lässt seinen Geist endlich zur Ruhe kommen, um durch die Hingabe am Kochen einfach nur zu sein. Ähnlich wie bei einer Schneekugel, bei der sich die klare Sicht erst ergibt, nachdem sich die wild umhertobenden Flocken allmählich am Boden absetzen.

Durch Transzendenz bekommst Du Abstand zu Deinen Gedanken, die sich meistens um Dich und Deine Probleme drehen. In Phasen der Grübelei oder unter extremer Anspannung, fällt uns jedoch meist gar nichts ein, was unseren Geist jetzt befrieden könnte. Vielleicht schreibst Du Dir eine Art Notfall-Liste mit Dingen, die Dir Spaß bringen. In belastenden Situationen kannst Du schnell darauf zurückgreifen. Am besten Du hängst die Liste so auf, dass Du geradezu darüber stolperst, zum Beispiel am Kühlschrank. Notiere darauf vor allem Dinge, die Du ohne großen Aufwand tun kannst, zum Beispiel Radfahren oder Deine CD-Sammlung sortieren.

Manchmal wissen wir gar nicht so genau, was uns eigentlich gut tut. Frage Deine Freunde, denn oft registrieren sie viel besser, warum es Dir in bestimmten Situationen so gut geht und was die Auslöser dafür sind.

 

„Gehe ganz in deinen Handlungen auf und denke, es wäre deine letzte Tat.“

Buddha

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