Gewöhnlich leben wir mit einem auf das Minimum reduzierten Teil unseres Wesens, die meisten unserer Fähigkeiten wachen gar nicht auf, weil sie sich in dem Bewusstsein zur Ruhe begeben, dass die Gewohnheit schon weiß, was sie zu tun hat, und ihrer nicht bedarf. Marcel Proust

 

In jedem von uns steckt das ganze Universum. Unsere Gewohnheiten jedoch filtern die unglaublichen Möglichkeiten und Schönheiten, die uns das Leben offeriert. Unsere Gewohnheiten lassen uns zu dem werden, der wir meinen zu sein. Sie begrenzen uns in der Wahrnehmung des unendlichen Reichtums außerhalb, und ebenso halten sie unseren inneren Reichtum wie ein fest verschraubter Deckel unter Dach und Fach. Schließlich geben wir uns mit dem Radius zufrieden, den wir uns im Laufe der Jahre gesteckt haben. Manchmal lockt die Idee, aus diesem Radius herauszutreten, im Inneren flackert noch mehr auf, als wir uns zu- oder auch eingestehen.

Erlaube Dir, den Deckel aufzuschrauben und schenke Dir jede Woche ein Achtsamkeitsgeschenk. Probiere Dich aus und wage es, mit Deinen Gewohnheiten zu brechen. Und genieße das Neue mit allen Sinnen, ohne zu urteilen oder zu werten. Sei neugierig und nimm einfach wahr, wie es sich anfühlt.

Am besten Du beschließt bereits an jedem Sonntag, wie Dein Achtsamkeitsgeschenk für die kommende Woche aussehen soll. Vielleicht besuchst Du alleine ein Klavierkonzert, gehst ins Museum oder nimmst an einer Chor-Probestunde teil. Wenn Du zum Beispiel ein Leben lang gejoggt bist, probiere etwas Ruhiges aus, wie Tai Chi oder Yoga. Und wenn Du als Kopfmensch täglich mit Zahlen jonglierst, besuche einen Malkurs.

Es gehört Mut dazu, sich dem Neuen zu öffnen, denn die Gewohnheiten werden Dich mit einnehmenden Stimmen zu überzeugen versuchen, an ihnen festzuhalten, schließlich geht es um ihre Existenz.

 

„Gewöhnlich leben wir mit einem auf das Minimum reduzierten Teil unseres Wesens, die meisten unserer Fähigkeiten wachen gar nicht auf, weil sie sich in dem Bewusstsein zur Ruhe begeben, dass die Gewohnheit schon weiß, was sie zu tun hat, und ihrer nicht bedarf.“

Marcel Proust

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