Das Wichtigste ist, dass wir zu uns selbst zurückkehren. Tibetische Weisheit

 

Lass Dich ein auf eine imaginäre Reise: Schließe die Augen und stell Dir vor, Du würdest in einem Klassenzimmer sitzen. Vorne vor der Tafel steht der Lehrer. Statt einem Stück Kreide, hält er einen Nagel in der Hand. Jetzt hebt er den Arm und zieht mit dem Nagel langsam von oben bis unten über die Schiefertafel. Stell Dir dieses Bild genau vor, das Geräusch, das der Nagel auf dem Schiefer verursacht. Höchstwahrscheinlich bereitet es Dir eine Gänsehaut, da Du diesen Ton kennst und ihn mit dem dazugehörigen Gefühl von Unbehagen in Deinem Unterbewusstsein gespeichert hast. Dabei hörst Du den Ton aktuell gar nicht, es sind einzig Deine Gedanken, die das Schaudern auf Deiner Haut verursachen. Mit der realen Situation haben diese Gedanken nichts zu tun. Dieses Beispiel zeigt eindringlich, welche Macht Deine Gedanken haben.

Gewöhne Dir an, die Sprache Deines Körpers zu verstehen und achtsam hineinzuspüren, was er Dir sagen will. Nicht alle Beschwerden haben körperliche Ursachen, gerade Gedanken in Bezug auf Stress im Job oder Probleme in der Partnerschaft drücken sich körperlich aus. Nicht umsonst sagt man, etwas bereite einem Kopfzerbrechen. Je achtsamer Du mit den Gegebenheiten eines jeden Augenblicks umgehst, desto besser verstehst Du das Zusammenspiel Deiner Gedanken und Deinem Körper. Du wirst sensibler für die Signale Deines Körpers, erkennst die dahinterliegenden Gedanken und kannst diese nun bewusst ändern beziehungsweise auflösen. Dadurch beginnst Du achtsamer für Dich und Deinen Körper zu sorgen.

 

„Das Wichtigste ist, dass wir zu uns selbst zurückkehren.“

Tibetische Weisheit

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