Und so wie kein Regen in ein Haus mit starkem Dach eindringen kann, so können keine Begierden in einen Geist einbrechen, der gute Meditation praktiziert. Aus dem Dhammapada

 

Wir erledigen tausend Dinge am Tag, unsere Tage werden immer voller. Um uns in der Welt zu positionieren, scheinen wir uns immer neu erfinden zu müssen: Wir müssen schlanker, sportlicher, flexibler im Job, zusatzgebildet, weit gereist, gesünder ernährt, sozial engagiert, partnerschaftlich vorzeigbar, technisch auf dem neusten Stand und bestens vernetzt sein. Zudem müssen wir auch noch unsere Kinder nach dem neusten Stand fördern.

Das ist anstrengend, zumal wir für viele unserer Aktivitäten nicht die gewünschte Anerkennung erhalten. Lediglich wenn Du bei diesem Rennen auf der Strecke bleibst, sehen sich die anderen nach Dir um. Der Zeitdruck und die durch diese schnelllebige Rotation gefühlte Unsicherheit stressen Dich ebenso wie der Mangel an Wertschätzung.

Um alledem zu entfliehen hilft es, wenn Du eine Woche jeden Abend aufschreibst, wie Du Deinen Tag gefüllt hast, und zwar stündlich vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Am Ende ziehst Du Bilanz: Wie viele Deiner Notizen haben etwas mit dem zu tun, was Dich ausmacht, Dein Herz berührt, Dein wahres Potenzial zur Entfaltung bringt? Es kann frustrierend sein, sich diese Woche so Schwarz auf Weiß dokumentiert anzuschauen. So jedoch kannst Du eine Art ehrliche Inventur Deines Alltags machen. Im zweiten Schritt startest Du mit einem Achtsamkeits- Tagebuch: Jeden Abend notierst Du, was Du während des Tages gemacht hast, damit es Dir gut geht, und zwar nur Dir, komplett befreit von irgendwelchen Erwartungen. So kommst Du dem auf die Spur, was in Dir schlummert.

 

„Und so wie kein Regen in ein Haus mit starkem Dach eindringen kann, so können keine Begierden in einen Geist einbrechen, der gute Meditation praktiziert.“

Aus dem Dhammapada

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