Etwas ist vollkommen, wenn du es sein lassen kannst, wie es ist. Zen Weisheit

 

Oft eilen wir durch unser Tagesprogramm und nehmen uns und unseren Körper nicht richtig wahr. Selbst in der Entspannung am Abend lenken wir uns mit Fernsehen oder einem Buch ab. So spüren wir nicht, was wirklich ist.

Lege Dich nach getaner Arbeit für 10 Minuten lang ausgestreckt auf den Rücken, schließe Deine Augen und spüre in Deinen Körper hinein. Spüre nach, wie Deine Beine schwer werden, sich der Rücken mehr und mehr in den Boden senkt, ebenso Deine Arme, und verfolge, wie langsam die Spannung aus Deinem Nacken entweicht. Diese Übung lässt sich auch wunderbar zu zweit machen: Dann kniet sich der Partner hinter Deinen Kopf, hebt ihn vorsichtig mit beiden Händen an und wendet ihn leicht von rechts nach links. Spüre genau hin, wie Du das Gewicht Deines Kopfes mehr und mehr den Händen Deines Partners anvertraust. Führst Du die Übung alleine aus, spüre ebenfalls in das Gewicht Deines Kopfes hinein, wie Du es mit jedem Moment mehr dem Boden anvertraust.

Diese Übung gleicht Shavasana, die „Totenstellung“, mit der man im Yoga häufig eine Übungsstunde beendet. Verglichen mit den anderen Körperstellungen, den Asanas, fordert sie den Körper am geringsten, zählt jedoch zu den schwierigsten Positionen. Du ruhst in absoluter Wachheit und lässt gleichzeitig alle Spannungen aus Deinem Geist und Körper entweichen. Deine Präsenz ist hundertprozentig auf Deinen Körper gerichtet. Dein Geist ist komplett gegenwärtig, so dass Vergangenheit und Zukunft keine Bedeutung mehr haben.

 

„Etwas ist vollkommen, wenn du es sein lassen kannst, wie es ist.“

Zen Weisheit

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