Besonnenheit ist die seidene Schnur, die durch die Perlenkette aller Tugenden läuft. Thomas Fuller

 

Wenn das Alte zu starr geworden ist, treibt Dich die Sehnsucht, wieder beweglich zu werden. Irgendetwas fühlt sich in Deinem Leben nicht mehr gut an, nur was genau willst Du eigentlich?

Die Unzufriedenheit nagt an Dir, jedoch sind Deine Veränderungswünsche diffus, was Dich noch unzufriedener macht. Dabei ist es gut, diese Unklarheit erst einmal als solche anzunehmen. Je länger Du das Diffuse aushältst, desto klarer erfährst Du, was eigentlich das Wesentliche Deines Lebens ist.

Zermartere Dir nicht den Kopf, wo die Reise hingehen soll, sondern freue Dich, denn ein Veränderungswunsch bedeutet immer Wachstum und Wachstum beginnt bereits auf dem Weg. Und lass Dich nicht von Parolen wie „Gewohnheit ist Stillstand“ aus Deiner Ruhe werfen. Du musst nicht gleich mit allem brechen.

Je achtsamer Du das Diffuse in Deinem Herzen wahrnimmst, desto deutlicher spürst Du auch, welche Gewohnheiten Dich stärken. Lieb gewordene Gewohnheiten müssen nichts mit Stehenbleiben und Unbeweglichkeit zu tun haben. Gewohnheiten bewahren etwas in Deinem Leben, was wertvoll ist und Dir eine Basis gibt, um aufzutanken und Dich zu schützen. Das Wiederholen von Erfahrungen schafft Vertrauen. Vertrauen in andere und Vertrauen in Dich selbst. Oft brauchen wir diese vertrauensvolle Sicherheit, um uns nach außen zu wagen, denn sie gibt uns erst die Kraft hierzu.

Du musst also Geduld und Ausdauer haben. Veränderung fängt tatsächlich in dem Moment an, wo Du bereits die Sehnsucht danach verspürst und Dich achtsam mit dem konfrontierst, was ist.

 

„Besonnenheit ist die seidene Schnur, die durch die Perlenkette aller Tugenden läuft.“

Thomas Fuller

Noch Fragen?

Ihr sucht ausführliche Infos über Achtsamkeit: einfach hier klicken