Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge. Wilhelm Busch

 

Noch einmal Kind sein. Noch einmal mit dieser unvergleichlichen Selbstverständlichkeit das Jetzt erleben. Noch einmal so offen sein für alles, was uns umgibt. Sind die Kinder noch klein, bemühen wir uns, ihnen ein Bewusstsein für die Natur zu vermitteln. Wir sammeln zusammen Blätter, Kastanien und Bucheckern, erklären ihnen die Namen von Bäumen und Blumen und zeigen ihnen, welche Beeren an den Sträuchern giftig sind. Und wir bringen ihnen bei, wie man auf einem Grashalm pfeifen und lustige Figuren aus Eicheln basteln kann. All das machen wir, weil man das als gute Eltern eben so macht. Aber auch, weil es uns selbst Freude bringt, wieder mit den Augen eines Kindes die Natur zu schauen. Plötzlich nehmen wir wieder die reichhaltige Vielfalt des Waldes wahr, entdecken Farne und Gräser, riechen das feuchte Moos und hören das Knacken der Äste unter unseren Schuhen, wenn wir uns ins Dickicht wagen. Und wir staunen wieder über die kühle Glätte, wenn wir mit den Fingern über eine Kastanie streichen, bewundern ihre feine, mahagonifarbene Maserung.

Die Natur bekommt für uns wieder eine andere Dimension, weil sich unsere Wahrnehmung verändert. Wenn sich unsere Wahrnehmung erweitert, erweitert sich das Spektrum an Möglichkeiten. Durch das achtsame Erleben des Waldes wird er für uns zu einer Quelle unerwarteter Eindrücke. Wenn Du achtsam dem Leben und den Menschen begegnest, werden sie Dir ebenfalls zu einer Quelle neuer Ideen und Impulse. Nutze so oft wie möglich die Natur, um Deine Achtsamkeit zu schulen.

 

„Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.“

Wilhelm Busch

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