Wasser erobert durch Nachgeben; es greift nie an, aber gewinnt immer die letzte Schlacht. Aus dem 11. Jahrhundert

 

Beginne das Jahr mit Ruhe und Zeit für dich. Vielleicht hast du viele gute Vorsätze im Gepäck, doch es besteht kein Grund zur Eile. Verbinde dich mit dem Zyklus der Natur. Auch in der Natur braucht alles seine Zeit. Alles entsteht ohne Hast, jedes Jahr neu, eingebettet in das Große Ganze. Gönne dir täglich 15 Minuten, um in der Meditation zu ruhen. Je mehr du dich mit dir selbst verbunden fühlst, desto klarer erkennst du die Gesetzmäßigkeit um das sich immer wiederholende Entstehen und Vergehen. Mit dieser Erkenntnis wirst du zu Besonnenheit und Zentriertheit gelangen.

Vielleicht richtest du zum Anfang deiner Meditation deinen Fokus auf Ruhe: Spüre, wie dein Atem zur Ruhe kommt, wie sich dein Körper entspannt und sich eine angenehme Schwere in dir ausbreitet. Sollten dich beim Sitzen in Stille plötzlich unangenehme körperliche Reize stören – ein Jucken hier, ein Ziehen dort – widerstehe dem Impuls, deine Haltung zu ändern. Richte stattdessen deinen Fokus auf etwas Positives wie etwa Liebe: Schenke dir selbst in Gedanken Liebe und Mitgefühl. Du wirst sehen, das Jucken wird vorübergehen. Diese unmittelbare Erfahrung ist wichtig. So erkennst du, dass sich jegliche Art von „Schmerz“ verändert, sobald du etwas anderes in den Vordergrund rückst. Statt den Fokus bewusst auf Positives zu lenken, kannst du ihn auch nach Innen richten. So spürst du tief in dich hinein, während du alle Gedanken vorbeiziehen lässt. Meditation ist ein Ort, an dem du deinem ruhenden Selbst begegnest – ein Ort der Stille und Freude.

 

„Wasser erobert durch Nachgeben; es greift nie an, aber gewinnt immer die letzte Schlacht.“

Aus dem 11. Jahrhundert

 


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