Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wieviel Pracht in den kleinsten Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart. Rainer Maria Rilke

 

Der Mai beginnt mit dem Tag der Arbeit. Hier ist der Titel jedoch nicht Programm, denn wir dürfen uns eine Auszeit vom täglichen Stress nehmen. Arbeitsfrei gleich stressfrei? Es ist nicht unbedingt deine Arbeit, die dir ein Gefühl von Stress vermittelt. Ein Fulltime-Job ist ebenso anstrengend wie ein Hausfrauendasein mit Kind und Kegel. Stress wird jedoch im Kopf erzeugt. Es sind unsere Gedanken, die uns unter Strom halten. Permanent sind wir dabei zu planen und zu organisieren. Und kaum haben wir eine Auszeit, arbeiten wir all das ab, wofür im Alltag keine Zeit bleibt. Das Ergebnis: Unser Tunnelblick leitet uns geradewegs in eine Art Stressfalle.

Stopp! Denn unser Gehirn braucht Ruhe, um sich zu regenerieren und um diesen Tunnelblick zu weiten für neue Perspektiven. Erst in der Ruhe reifen in unserem Gehirn außerdem die besten Ideen. Neurowissenschaftler haben festgestellt, dass das Gehirn einer Testperson, die im Kernspintomographen (MRT) liegt und entspannt auf eine Aufgabe wartet, aktiver ist als in einer Phase, in der das Gehirn von außen aktiviert wird. Also verbraucht unser Gehirn die meiste Energie, wenn es „Pause“ macht. Das leuchtet ein, schließlich soll Archimedes seinen Heureka-Moment in der Badewanne erlebt haben.

Also nutze das Frühlingserwachen im Mai: Gönne dir viel freie Zeit in der Natur. Tauche ein in das Sprießen und Keimen und nimm alles um dich herum achtsam mit allen Sinnen wahr. Und dann spüre in dich hinein, wie klar und kraftvoll sich diese „Pausen“ auf deinen Geist auswirken.

 

„Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wieviel Pracht in den kleinsten Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.“

Rainer Maria Rilke

 


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