Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück; Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück. Konfuzius

 

Zufriedenheit bedeutet nicht, dass jeden Tag die Sonne scheint. Zufriedenheit bedeutet viel mehr Vertrauen und Mut. Wir sollten beginnen, uns selbst mit einem mitfühlenden Blick zu betrachten. Leid geschieht. Zu dem größten Glück, der Geburt eines neuen Lebens, gehört der Schmerz der Geburt. Trotzdem versuchen wir, den Schmerz in unserem Leben weitgehend auszublenden. Unser Gehirn teilt sich in drei Bereiche: Im Reptiliengehirn entstehen die archaischen Reflexe. Das ist unsere Bereitschaft zur Flucht, zum Kampf oder zum Erstarren.

In unserem emotionalen Gehirn werden alle emotionalen Erfahrungen gespeichert. Wird unsere Liebe zum Beispiel nicht erwidert, reagieren wir als erstes mit unserem Reptiliengehirn: Entweder flüchten wir, indem wir verdrängen und uns ablenken. Oder wir mobilisieren uns zum Kampf und schmieden Rachepläne. Erstarren wir, äußert sich dieses in Lustlosigkeit bis hin zur Depression. Wenn wir jedoch unser emotionales Erleben zulassen, können wir mithilfe des Neokortex, dem dritten Bereich des Gehirns, der für die bewusste Analyse von Situationen zuständig ist, diese Emotionen einordnen, zuordnen und dadurch Abstand gewinnen. Unser Neokortex hilft uns, belastende Gefühle zu verarbeiten und aufzulösen. Nur dafür müssen wir den Mut haben, unangenehme und schmerzhafte Emotionen zuzulassen. Daher verdränge nicht, sondern erkenne achtsam deine Gefühle und die damit einhergehenden Verhaltensmuster. Vertraue darauf, dass in der Erkenntnis bereits die Lösung beginnt.

 

„Zufriedenheit  bringt auch in der Armut Glück; Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück.“

Konfuzius

 


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