Liebe erblickt selbst an den kahlsten Bäumen schon des kommenden Frühlings Blütenträume. Aus Japan
 
Der Blick der Liebe verändert alles. Anders gesagt: Ein wohlwollender Blick rückt die Dinge ins rechte Licht. Je achtsamer du deinen Stimmungen und den zugrunde liegenden Gedanken auf der Spur bist, desto klarer erkennst du, wie dein Unterbewusstsein dich dirigiert. Herrscht ein Mangelbewusstsein in dir, fällt es schwer, das Gute zu sehen und zuzulassen. Die amerikanische Bestsellerautorin Brené Brown schreibt in ihrem Buch „Verletzlichkeit macht stark“:

„Wir empfinden den Mangel, weil wir ihn leben.“

Vielleicht denkst du, das würde auf dich nicht zutreffen, denn im großen Ganzen geht es dir gut. Doch achte einmal darauf, inwieweit deine unbewussten Gedanken dich mit Mangel versorgen. Zum Beispiel gleich morgens: Dein erster Gedanke ist vielleicht, du hättest zu wenig Schlaf bekommen. Et voilà, da hätten wir bereits den ersten Mangelgedanken. Dann geht es weiter: Du hast zu wenig Zeit zum Frühstücken. Du hast nichts zum Anziehen usw. Im Laufe des Tages schleichen sich weitere Mangelgedanken ein, zum Beispiel: „Mir fehlt es an Entspannung. Ich habe keine Zeit für …“

Besonders heimtückisch sind dabei Mangelgedanken des „nicht-genug-Seins“, die durch Ängste, Schamgefühle und den permanenten Vergleich mit anderen genährt werden. Versuche das „Jetzt“, wie es ist, wohlwollend zu akzeptieren. Eine acht-same Haltung verhindert das Einschleichen unterschwelligen Mangels. Und Achtung: Auch Wehmut versorgt dich mit Mangel, sobald du dich in einer verklärten Erinnerung verlierst.
 
 

„Liebe erblickt selbst an den kahlsten Bäumen schon des kommenden Frühlings Blütenträume.“

Aus Japan

 


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