Ein Blatt ist ein Blatt, es ist keine Blume. Doch wenn wir tatsächlich tief in das Blatt schauen, können wir viele Dinge darin erkennen. Wir können die Pflanze sehen, den Sonnenschein, die Wolke, wir können die Erde sehen. Thich Nhat Hanh

 

Für die Katholiken ist der Karfreitag ein Fasten- und Abstinenztag. Nach christlicher Tradition verzichtet man auf Fleisch. Nimm diesen Tag als Anlass, dir achtsam der ganzheitlichen Bedeutung deiner Nahrungsmittel gewahr zu werden.

In jeglicher Frucht der Natur sind alle Elemente des Lebens enthalten – Erde, Sonne, Wasser und Luft.   Nimm zum Beispiel die Kartoffel: Die Erde hat sie mit Nährstoffen versorgt, der Wind trieb Regenwolken über den Acker, damit dieser bewässert wurde, und die Sonne ließ die Triebe reifen. Oder der Honig, mit dem du deinen Tee süßt. Als Speise der Götter gepriesen ist er einmalig gehaltvoll an Zucker, Vitaminen und Mineralien. Er besitzt alles, was der Körper braucht. Es heißt, dass Buddha während seiner wochenlangen Meditation allein von Honig gelebt habe, den ihm ein Affe reichte.   Schmecke achtsam diesen göttlichen Nektar. Wie viele eifrige Bienen haben den Blütensaft gesammelt. Doch diese fleißigen Tierchen sind nicht nur dir zu Diensten, sondern sie produzieren hochwirksame Stoffe, die wiederum Pilze, Bakterien und Viren vernichten. Deswegen verehrten die Germanen die Bienen einst als die reinsten aller Wesen in großer Ehrfurcht, dass in ihrer Gegenwart nicht gestritten werden durfte.

Beginnst du die Zusammenhänge zu erkennen, wirst du ebenfalls Ehrfurcht und Dankbarkeit empfinden. Alles, was du brauchst, ist in der Natur enthalten. Du bist ein Teil dieses Systems, das aus tausenden ineinandergreifenden Rädchen besteht.

 

„Ein Blatt ist ein Blatt, es ist keine Blume. Doch wenn wir tatsächlich tief in das Blatt schauen, können wir viele Dinge darin erkennen. Wir können die Pflanze sehen, den Sonnenschein, die Wolke, wir können die Erde sehen.“

Thich Nhat Hanhl

 


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