Wie geht es eigentlich deinem Körper? Meist spüren wir ihn erst am Abend. Wir sind erschöpft und haben vielleicht Schmerzen im Kopf oder im Rücken. Dein Körper muss immer funktionieren. Dabei leistet er Unglaubliches für dich. Er atmet für dich, er koordiniert alle deine Bewegungen, er lässt dich Gerüche wahrnehmen, er sorgt dafür, dass du die Schönheit der Welt siehst und er formt und vertont deine Worte. Unser Körper ist etwas Selbstverständliches, wir sorgen uns meist erst dann um ihn, wenn er krank ist oder wir mit ihm unzufrieden sind. Wie wenig selbstverständlich das Funktionieren unseres Körpers jedoch ist, spüren wir bereits bei einer kleinen Erkältung. Plötzlich ist ein Nasenloch dicht. Das Atmen fällt schwerer.

Dein Körper ist jedoch das Zuhause deiner Seele. Und deine Seele hat es verdient, eine gesunde, gepflegte und wertgeschätzte Wohnstätte zu haben. Wie sonst sollte sie sich wohlfühlen? Schätze deinen Körper täglich wert, indem du achtsam in ihn hineinspürst.

Stelle dich dazu aufrecht hin und beginne mit den Händen deinen Körper sanft zu streicheln und abzutasten: deine Beine, deine Füße, deine Knie, dein Gesäß, die Hüften, den Bauch, Brust und Schultern, den Hals bis hinauf zum Scheitel des Kopfes. Ertaste auch achtsam deine Ohren, die Ohrläppchen, deine Nase, Mund und Augen. Bedanke dich gedanklich bei deinem Körper: „Danke Körper, dass du für mich da bist.“ Praktizierst du diese Übung täglich, wirst du deinen Körper zukünftig achtsamer wertschätzen.

 

„Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“

Teresa von Avila

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