Das Kind hütet seine Seele wie das Augenlid das Auge, und ohne Schlüssel der Liebe lässt es niemand hinein. Östliche Weisheit

 

Ein herrlicher Sonnentag und du legst dich spontan auf eine Wiese, breitest die Arme aus und blickst in den Himmel. Du betrachtest die Wolken, lässt den Gräserduft deine Nase kitzeln und plötzlich spürst du es: Glück. Oder du schwimmst an einem Sommerabend ein paar Züge den See hinaus, lässt dich rücklings auf der ruhigen Wasseroberfläche treiben. Und da ist es: ein Gefühl von Glück.

Manchmal schleicht sich das Glück unverhofft bei uns ein. Ein besonderer Moment, den wir – mit uns selbst ganz eins –  genießen. Spüre einmal achtsam in solche besonderen Momente hinein. Alles scheint so unangestrengt. Das Leben fordert nichts von dir und du willst in diesem Augenblick auch nichts anderes vom Leben, als dass es so ist, wie es gerade ist. Man könnte auch von einem Moment der Glückseligkeit sprechen, käme uns nicht sofort der Gedanke von Kitsch und Peinlichkeit in den Sinn. Versuchst du so einen Moment zu erzählen, schämst du dich vielleicht für deine Rührseligkeit und machst einen lustigen Spruch oder flüchtest dich in Ironie. Tatsächlich spricht man sogar von „fear of happiness“ – Angst vor dem Glück. Natürlich will sich niemand lächerlich machen, daher ist es einfacher, einen Witz zu reißen und das erfahrene Glück zu vertuschen. Gewöhne dir daher an, diese besonderen Momente, so kostbare Geschenke des Lebens, wie einen Schatz für dich zu horten. Zerrede sie nicht, sondern nimm sie in Dankbarkeit mit allen Sinnen in deinem Herzen auf.
Koste sie aus und bewahre sie gut.

 

„Das Kind hütet seine Seele wie das Augenlid das Auge, und ohne Schlüssel der Liebe lässt es niemand hinein.“

Östliche Weisheit

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