Ein grünes Blatt Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,  Ich nahm es so im Wandern mit,  Auf dass es einst mir möge sagen,  Wie laut die Nachtigall geschlagen,  Wie grün der Wald, den ich durchschritt.  Theodor Storm

 

„Es gibt nichts Sichtbares auf der ganzen Welt, das es mehr verdiente, als Symbol für Gott zu dienen, als die Sonne, die zuerst sich selbst und danach alle Körper des Himmels und der Welt mit sichtbarem Leben erleuchtet.“

Dante

Die Sonne wärmt, erhellt und nährt. Die Sonne ist unsere natürliche Uhr, sie bestimmt den Takt unseres Lebens. Wir verbinden Vitalität und Lebensfreude mit dem Feuerball, der uns in Ehrfurcht und Demut verweilen lässt, wenn er glutrot am Horizont versinkt. Dann spüren wir, dass es etwas viel Größeres gibt, eine unendliche Kraft, das Mysterium der Schöpfung. Nutze die symbolische Kraft der Sonne, um Energie und Zuversicht zu schöpfen.

Jetzt im Sommer ist es besonders schön, am frühen Morgen im Freien eine Art Sonnenmeditation zu praktizieren. Setze dich mit gekreuzten Beinen auf den Boden (oder im Yogi-Sitz) und lege deine Handrücken auf deinen Knien ab. Nun legst du deine Daumen jeweils auf den Nagel deines Ringfingers und formst so einen offenen Kelch. Durch diese Handhaltung lässt du die Sonne in dich hineinstrahlen. Schließe jetzt die Augen, atme tief und ruhig und visualisiere dabei das Licht der Sonne, wie es seinen Lichtkegel auf dein drittes Auge (der Punkt zwischen deinen Augenbrauen) richtet und dich mit Lebenskraft füllt. Bei jedem Ausatmen fließt gedanklich verbrauchte Energie aus dir heraus. Atme in einem gleich-mäßigen Rhythmus für ca. fünf Minuten. Dann beende die Visualisierung und spüre der Wärme in deinem Körper nach.

 

 

„Ein grünes Blatt

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,
Ich nahm es so im Wandern mit,
Auf dass es einst mir möge sagen,
Wie laut die Nachtigall geschlagen,
Wie grün der Wald, den ich durchschritt.“

Theodor Storm

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