Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin, dass man sie weitergibt.    Michael Kardinal von Faulhaber

 

Der Herbst steht vor der Tür und damit die Erntezeit. Äpfel, Kürbisse, Rotkohl, Feldsalat oder Brechbohnen – die Auswahl an heimischen Produkten ist groß und verlockend. Nimm dir Zeit, daraus ein schönes Gericht zu bereiten. Essen ist eine wichtige Quelle der Freude. Und isst du langsam, nutzt du diese Gelegenheit, dich zu sammeln und bewusst in Muße zu genießen. Es geht gar nicht mal darum, dass du gemäß vielen Achtsamkeitsratgebern jeden Bissen 50-mal kaust. Doch gewöhne dir an, beim Essen die Langsamkeit zu entdecken. Riechen, gucken und schmecken sind banale Methoden, um einen Moment der Kontemplation zu genießen. Achtsames Essen in Muße und mit allen Sinnen ist ein einfacher Weg zur inneren Einkehr.

Meist hört man als Gegenargument, dass es viel zu zeitintensiv sei, ein Gericht selbst zu kochen, daher der Griff zu Fertigprodukten. Doch wählst du einfache Rezepte mit nur wenigen Zutaten, kannst du die Zeit der Zubereitung gleich als eine Übung der Achtsamkeit sehen. Das beginnt bereits beim Waschen vom Gemüse. Du fühlst achtsam die zarte und weiche Haut der Pilze. Und putzt du die Kartoffeln, reibst du noch die Ackererde von ihrer Schale. Kochen ist ein sinnliches Erlebnis und gibt dir die Möglichkeit, in Ruhe die Hektik des Alltags abzustreifen. Nebenbei entwickelst du eine andere Wertigkeit für deinen Körper. Dir wird bewusst, dass du durch deine Nahrung gut für ihn sorgst. Das beschenkt dich mit einem Gefühl der Zufriedenheit und Dankbarkeit.

 

 

„Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin, dass man sie weitergibt.“

Michael Kardinal von Faulhaber

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