Schließe die Augen.  Siehst du meine Dankbarkeit?  Dann bin ich glücklich.  Mareike Stiller

 

„Aus dem Boden der Freundlichkeit wächst die schöne Blume des Mitgefühls, befeuchtet von Tränen der Freude, im kühlen Schatten des Gleichmuts.“

John Peacock, Co-Direktor des „Oxford Mindfulness Centre“, verdeutlicht mit diesem Bild den Zusammenhang von Freundlichkeit, Mitgefühl, Freude und Gleichmut. Freundlichkeit dir selbst gegenüber ist elementar. Ohne sie wirst du es nicht schaffen, deine Unvollkommenheiten anzunehmen, geschweige denn die der anderen Menschen. Bei der buddhistischen „Metta“-Meditation geht es darum, grenzenlose (metta = grenzenlos) Freundlichkeit zu entwickeln: Zu Beginn für dich selbst, danach für einen nahestehenden Menschen, dann für eine neutrale Person und als letztes für einen Menschen, mit dem du Schwierigkeiten hast.  Formuliere zu Beginn einen Metta-Satz, ein Mantra, zum Beispiel:

Möge ich mich selbst so annehmen, wie ich bin.
Möge ich leicht durchs Leben gehen.
Möge ich freundlich zu mir selbst sein.

Nun schließe die Augen und beginne deine Meditation. Als erstes sagst du einen Metta-Satz nur für dich. Wiederhole ihn circa 6-mal. Horche achtsam in dich hinein: Fühlst du, was du sagst? Spüre vor, zwischen und hinter die Worte. Vielleicht braucht es mehrere Wochen tägliche Übung, bis du es wirklich spürst. Dann erst beginne den Metta-Satz für einen nahestehenden Menschen umzuformulieren, später auf eine neutrale Person usw.

„Wirf einen Kieselstein in die Quelle des Seins und schau, welche Kreise er macht.“        
John Peacock.

 

 

„Schließe die Augen.
Siehst du meine Dankbarkeit?
Dann bin ich glücklich.“

Mareike Stiller

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