Hab Mut! Jedoch nicht, um ihn zu beweisen. Ringelnatz

 

Der goldene Herbst verblasst allmählich und unser Energieniveau flaut mit Beginn der kürzer werdenden Tage ebenfalls ab. Nicht selten rutscht unser Stimmungsbarometer nun ein wenig in den Keller. Wende dich daher achtsam deinem Körper zu, der weiß ganz gut, wie er sein Wohlbefinden wieder herstellen kann. Unser Körper kann sich im Allgemeinen energetisch selbst regulieren – wenn wir es ihm erlauben.

Als Kind hast du viele Mechanismen instinktiv angewandt, ohne dir dessen bewusst zu sein. Du hast beispielsweise herzhaft gegähnt, dich beim Spielen auf dem Boden geräkelt, laut geseufzt und gestöhnt. All das waren selbstregulierende Mechanismen deines Körpers. Als Erwachsener gehört sich so etwas nicht – schade. Ändere deinen Verhaltenskodex und erlaube dir, geräuschvoll zu gähnen, zu seufzen, zu ächzen und zu stöhnen. Gähnen zum Beispiel ist ein natür­licher Reflex. Es lockert Rachen, Gaumen und den oberen Nacken. Tagsüber wirkt es stimmungsaufhellend, am Abend entspannend. Ein Seufzen entkrampft und lässt die Energie wieder frei durch den Körper fließen. Du fühlst dich mobiler und weniger träge. Ächzen und Stöhnen wirkt ähnlich befreiend. Es löst physischen und psychischen Druck. Spielerisches Jammern, leicht dramatisiert, lässt dich außer-dem über dich selbst lachen. Das hebt sofort die Laune. Probiere es auch mit Pferdeschnauben: Lege deine Lippen locker aufeinander und blase kräftig hindurch, bis es in deinen Lippen kribbelt. Das löst Spannungen und bringt dich zum Lachen.

 

 

„Hab Mut! Jedoch nicht, um ihn zu beweisen.“

Ringelnatz

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