Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit.  Deswegen beruhigt uns die Natur, und erregt uns die Welt.  Théodore Jouffroy

 

Im Buddhismus sagt man, alle Dinge sind einfach nur Dinge und die Dinge sind endlich.
Reflektiere über diese Aussage und spüre, wie herrlich befreiend diese Sichtweise ist. Ständig versuchen wir alles unter Kontrolle zu haben und vergessen, dass die eigene Kontrolle begrenzt ist. Es ist entlastend zu erkennen, dass wir nur einen begrenzten Einfluss auf den Lauf der Dinge haben. Viele Dinge geschehen, mit denen wir gar nicht rechnen. Je mehr du im Jetzt lebst, desto leichter wird es dir fallen, zu akzeptieren, was ist.

Sicherlich kennst du den Sinnspruch „Der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien kann einen Tornado in Texas auslösen“ – der berühmte Schmetterlingseffekt. Eine minimale Abweichung hier oder dort verändert alles. Das zeigt im Grunde wie fragil und unkontrollierbar das Leben ist. Dein Leben besteht aus Tausenden von Faktoren, die du nicht beeinflussen kannst. Genau das macht Leben aus, ein spannendes Abenteuer. Je mehr du jedoch versuchst, alles im Griff zu haben, alles durchzuplanen und nichts dem Zufall zu überlassen, desto mehr strampelst du dich ab. Fast ein wenig wie Don Quijote mit seinen Windmühlen. Wobei der spanische Junker im zweiten Teil der Geschichte seine Torheit einsieht. So stirbt Don Quijote, der als Narr gelebt hat, zuletzt als Weiser. Daher versuche mehr und mehr die Zügel loszulassen. Vertraue in deine Kraft, jegliche Situation bewältigen zu können. Und bedenke: Die Welt dreht sich nicht allein um dich. Lass dich mitwirbeln.

 

 

„Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit.
Deswegen beruhigt uns die Natur, und erregt uns die Welt.“

Théodore Jouffroy

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