Ich glaube daran, dass wir – innerhalb gewisser Grenzen –  frei sind, und doch ist da eine unsichtbare Hand,  ein führender Engel, der uns irgendwie antreibt. Rabindranath Tagore

 

Als „Mudra“ bezeichnet man die fein aufeinander abgestimmten Berührungen zwischen unseren Fingern und Handflächen. Mittels einer besonderen Haltung der Hände kann unsere Lebenskraft in bestimmte Energiebahnen gelenkt werden. So wirken Mudras auf Körper und Geist.

„Erlerne die Kunst der Mudras – und dein Geist wird blühen.“
Indisches Sprichwort

Indem wir Mudras formen, schenken wir unseren Händen besondere Aufmerksamkeit. Bei den zarten Berührungen der Fingerspitzen wird uns bewusst, wie sehr unsere Hände uns täglich „dienen“. Durch den Kontakt der Fingerkuppen, in denen sich viele Nervenbahnen befinden, werden sanfte, hochwirksame Impulse an Organe und das Nervensystem geleitet. So werden zum Beispiel Stresshormone abgebaut und ­Heilungsprozesse angeregt. Hier zwei typische Mudras, die du täglich bei der Meditation oder in einem Moment der Stille ausüben kannst:

Das Dhyana-Mudra sorgt für Gelassenheit. Du sitzt im Yogi-Sitz oder auf einem Stuhl mit beiden Füßen geerdet. Deine Hände ruhen in der Nähe deines Bauchnabels, wobei eine Hand in der Handfläche der anderen liegt und sich die Daumen leicht berühren. Achtung: Lässt deine Präsenz nach, verlieren deine Daumen den Kontakt. Und konzentrierst du dich zu sehr, drücken sie zu fest aneinander.

Bei dem Surya-Mudra legst du die Handrücken auf deine Knie, spreizt die Finger ab und legst die Daumen auf die Nägel der Ringfinger. Unser Ringfinger repräsentiert im Sanskrit die Sonne. Dieses Mudra kurbelt deinen Stoffwechsel an.

 

 

„Ich glaube daran, dass wir – innerhalb gewisser Grenzen –
frei sind, und doch ist da eine unsichtbare Hand,
ein führender Engel, der uns irgendwie antreibt.“

Rabindranath Tagore

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