Habt ihr heute schon gelächelt? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Die Ausrede, dass ihr eventuell noch niemanden zu Gesicht bekommen habt, die zählt nicht. Ihr könnt euch nämlich wunderbar auch selbst anlächeln. Zum Beispiel morgens vor dem Badezimmerspiegel. Jawohl, das fällt oft sogar schwerer, als einem Fremden ein Lächeln zu schenken. Und genau deswegen solltet ihr es am besten täglich üben!

Ein Lächeln lässt uns das Leben viel öfter mit Humor und Leichtigkeit nehmen – die beste Methode für mehr Lebensfreude.

Ein Lächeln lässt uns das Leben viel öfter mit Humor und Leichtigkeit nehmen – die beste Methode für mehr Lebensfreude.

Lächeln wirkt positiv auf unsere Gesundheit

„Positive Gefühle führen auch zum sogenannten Flourishing – zum Aufblühen. Personen, die aufblühen, haben einen Zustand optimaler geistiger und seelischer Befindlichkeit erreicht. Sie fühlen sich überwiegend gut, meistern ihr Leben und leisten einen Beitrag für die Gesellschaft.“

www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de

Es lohnt sich für vor allem für einen selbst, öfter einmal zu lächeln. Ihr könnt selbst den Test machen: Lächelt zum Beispiel im Coffeeshop der Servicekraft am Tresen zu. Oft ergibt sich daraus noch ein kurzer Austausch einiger Sätze. Und? Wie fühlt sich das an? Genau, es fühlt sich lebendig an. Wir spüren Leichtigkeit und Freude, ja, wir werden dadurch offener für neue Eindrücke und gehen beschwingter unseres Weges. Logisch, dass sich das auch auf unsere Gesundheit positiv auswirkt.

Lächeln stärkt unsere Selbstliebe

Lächeln wir, treten wir mit uns selbst in eine positive Verbindung. Denn unser Lächeln, auch wenn es an eine andere Person gerichtet ist, wirkt sich zuerst immer auf unser eigenes Befinden aus. In dem Moment, wo wir ein Lächeln austauschen, spüren wir ein Gefühl von Zugehörigkeit. Wir fühlen eine Art von Verbundenheit – mit uns selbst und mit dem anderen. Dadurch stärken wir unsere Selbstliebe. Insofern lächelt so oft es geht und erlaubt euch diesen „Egoismus“ :-)

„Du kannst Kontakt aufnehmen, indem du dir selbst tief zulächelst, du kannst Kontakt aufnehmen zum Himmel, indem du dem Himmel und der Sonne zulächelst, du kannst der Erde zulächeln, du kannst Menschen zulächeln. Diese Art von Lächeln hilft dir zu Freude, Verbundenheit und ist letztlich sogar eine spirituelle Praxis.“

http://wiki.yoga-vidya.de/Lächeln

Lächeln bezwingt unsere Selbstkritiker

Vielleicht ist der Gedanke etwas zu optimistisch, aber könnte man ein Lächeln nicht auch als einen Gefährten im Kampf gegen unsere selbstkritischen Stimmen einsetzen?

Oft fragen wir uns, ob zum Beispiel die Kollegin erfolgreicher ist, der Nachbar ein besseres Leben führt oder die Freundin auch so alt aussieht wie man selbst. Solche Gedanken hat ja jeder, daher erscheinen sie recht harmlos, auf Dauer nähren sie unsere Unzufriedenheit. Wie wäre es, hier mit einem Lächeln in die Offensive zu gehen? Sobald wir diesen Personen begegnen lächeln wir sie freundlich an. Probiert es aus! Ihr werdet sehen, es wird einen Unterschied machen. In dem Moment des Lächelns haben eure selbstkritischen Gedanken wenig Chance.

Lächeln ist wie das Salz in der Suppe

Abschließend eine kleine Geschichte: das Märchen von der Salzprinzessin.

Ein König fragte seine Töchter, wie sehr sie ihn lieben. Und ausgerechnet seine liebste Tochter verglich ihre Liebe zum Vater mit der Prise Salzt in der Suppe. Da war der König derart enttäuscht, dass er seine Tochter verbannte. Doch mit ihr verschwand auch das Salz aus dem Königreich. Plötzlich schmeckte alles fad. Da wurde dem Regenten klar: Salz ist unverzichtbar und die Liebeserklärung seiner Tochter war klug und weise.

Wir sind ähnlich wie der König und warten auch auf die großen Liebeserklärungen des Lebens. Ein Lächeln ist jedoch wie das Salz in der Suppe.

 

 

dtmg

  • Auch wenn es mir gewiss nicht immer leicht fällt: Ich stelle mich jeden Morgen vor den Badezimmerspiegel und beschenke mich mit einem Lächeln.
  • Bei Stress und Hektik erst recht: Freundlich lächle ich meine Mitmenschen an, so viel Zeit muss sein.
  • Sobald mich meine selbstkritischen Stimmen zum Vergleich animieren, lächle ich mein Gegenüber freundlich an und trickse meine Selbstkritiker damit aus.

 


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