Gastbeitrag von Beatrix Schulte:

Meine-Schreibbar-Bloggerin und Autorin des Buches „Die Seelenfeder“.

 

Ich stand vor ca. 3 Monaten vor dem Regal in der Meyerschen, wo die Spiegel Bestseller sind. Ich bin dort eher selten, weil es so eine magische Wirkung auf mich hat und ich meistens mit viel mehr Büchern nach Hause komme, als geplant. Das alleine wäre nicht schlimm, aber mein täglicher Blick auf die Bücher, die, noch nicht gelesen, also horizontal auf meine anderen Bücher im Regal gelegt werden, macht mich kirre. Die Horizontale ist so was von voll und es macht mich nervös, dort ein Buch zu wissen, dessen Inhalt ich noch nicht erfasst habe. Ich denke immer, dort unter dem Buchdeckel lauert etwas, das zu wissen, mich entzückt. Und so war es denn auch bei Jan Beckers Buch „Du kannst schaffen, was du willst“ . Die Kunst der Selbsthypnose.

 

Hypnose als Reden mit dem Unterbewusstsein startet erst mal ohne Suggestionen, sondern pur als Konzentration und Fokussierung auf den Atem.

 

Du kannst das Buch durcharbeiten, wenn du es schaffst

Was ich absolut klasse finde, ist die Genauigkeit und Professionalität, mit der Jan Becker hier schreibt. Ich frage mich wirklich, wie er das noch zusätzlich zu seinen Auftritten, Seminaren und Coachingsitzungen schafft. Er nimmt allen denen, die meinen jetzt mal eben Hypnose lernen und schwups habe ich den neuen Job, ziemlich die Luft aus den Segeln. Das Buch will erst mal von vorne bis hinten gelesen und durchgearbeitet werden. Über 300 prall gefüllte Seiten mit Informationen, die nun nicht von der Stange sind! Ihr merkt schon, ich bin begeistert.

 

Hypnose erfordert Übung

Er selbst nennt das Erlernen der Selbsthypnose auch Arbeit. Man kann das nicht von jetzt auf gleich, das erfordert unglaublich viel Übung. Es ist eben nicht ein wiederholtes Aufsagen von Affirmationen, sondern ein stetiger Lernprozess. Hypnose als Reden mit dem Unterbewusstsein startet erst mal ohne Suggestionen, sondern pur als Konzentration und Fokussierung auf den Atem. Wenn uns das gelingt, entsteht eine gewisse Leere, man kann es auch den Zwischenraum nennen. In diesem leeren Raum sind wir hoch suggestibel. Jeder von uns weiß, wie selten wir diese Leere erzeugen und dass es täglicher Übung bedarf, sie herzustellen, z.B. durch Entspannungstechniken oder Meditation, Quantenheilung oder den Healing Code.

 

Videos von Jan Becker

Ich habe mir auch viele Videos mit ihm angeschaut und ihn immer besser verstanden. Hypnose hat eben rein gar nichts mit Einträufeln und Manipulieren zu tun. Es hat was mit Kontrolle über das eigene Gehirn zu tun. Wenn wir uns darauf einlassen, erreichen wir damit alles, was wir wollen, da hat der Titel des Buches schon recht. Hypnose findet immer statt, ohne dass wir es kontrollieren und merken. „Ich kann das nicht“, „Wenn ich die jetzt anspreche, wird sie mich auslachen“, „Schon wieder versagt“, „Ich bin zu dick, alt, hässlich“ – Alles Suggestionen! Nur die ziehen uns runter, anstelle uns glücklich zu machen.

 

Tagebuch für Suggestionen

Visionen, die mit positiven Gefühlen aufgeladen werden, sind das, was uns weiterbringt. Haben wir nun unter Jan Beckers genialen Anleitung die Suggestionen ausgearbeitet, empfiehlt er sie entweder jeden Abend vor dem Einschlafen zu lesen und auch am Morgen, oder und jetzt wird es für uns Schreibliebhaber interessant: ein Journal führen und die Suggestionen noch mal abschreiben abends. Tja, was habe ich in meiner „Seelenfeder“ geschrieben? Genau das ist es, was ich jeden Morgen mache. Er weist auch darauf hin, dass es ein Schreiben mit der Hand sein muss, um diese ins Unterbewusstsein zu verfestigen. Sag ich doch!

 

Suggestion für Autoren

Noch zum Schluss eine Suggestion für Autoren und die, die es werden wollen:

„Ich genieße es, jeden Tag eine halbe Stunde an meinem Buch zu schreiben.“

 

Dabei visualisiert euch mit einer schönen Tasse Kaffee an eurem Schreibtisch oder ins Café. Welche Gefühle steigen jetzt bei euch hoch? Ruhe, Frieden, Geborgenheit wären ideal… Dann also los!

Eure Beatrix

 

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dtmg

  • Lernt zu meditieren, damit ihr diese Leere und den Gedankenstopp leichter hinbekommt.
    Empfehlung: Headspace!
  • Führt ein Wunschtagebuch, das euch durch ganz gezielte Impulse zum Schreiben anleitet.
    Empfehlung: Mein Tagebuch meiner Wünsche!
  • Führt ein Erfolgs-Journal und schreibt euch abends die kleinen Erfolge des Tages auf.
    Empfehlung: Edles Notizbuch, wo es Spaß macht, reinzuschreiben.

 


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