Vor ein paar Tagen schickte mir eine Freundin per Whats App die Geschichte „Der schwarze Punkt“. Die muss ich jetzt unbedingt mit euch teilen. Also…..

„Eines Tages kam ein Professor in seine Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich die Aufgabenblätter mit der Anweisung, eine Beschreibung dessen zu machen, was auf dem Arbeitsblatt zu sehen sei. Die Schüler waren überrascht, denn auf dem weißen Papier war nichts weiter zu sehen als ein schwarzer Punkt. Am Ende der Stunde sammelte der Professor die Arbeitsblätter wieder ein und las die Antworten laut vor. Ohne Ausnahme hatten alle Schüler den schwarzen Punkt beschrieben, seine Position in der Mitte des Blattes, seine Größe im Verhältnis zum Papier etc. Da lächelte der Professor: „Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand von Ihnen hat etwas über den weißen Teil des Blattes geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt. Genau das passiert in unserem Leben. Wir erhalten ein weißes Blatt Papier, um es zu nutzen und zu genießen, jedoch konzentrieren wir uns nur auf die dunklen Flecken.“

Unsere geistigen Gewohnheiten beengen unsere Wahrnehmung und beschränken unsere Zufriedenheit.

Unsere geistigen Gewohnheiten beengen unsere Wahrnehmung und beschränken unsere Zufriedenheit.

 Verändert eure Gewohnheit des Denkens

„Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund usw.“

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Denkt das Gute! Hört sich banal an, könnte man auch belächeln, doch probiert es aus: Nehmt die schwarzen Punkte in eurem Leben wahr, aber richtet eure Aufmerksamkeit auf das Gesamte. Ja, es ist ärgerlich, dass Sohnemann in Bezug auf Schule faul, frech und sozusagen „komplett bocklos“ ist. Andererseits ist er lieb, verspielt und kreativ, ein richtig guter Junge. Das sollte ich mir beispielsweise viel öfter klar machen, statt immer nur den schwarzen Punkt Schule herauszupicken. Schon werde ich nämlich viel entspannter, gehe fröhlicher und liebevoller mit ihm um und entsprechend harmonischer ist unser Verhältnis.

Verändert eure Gewohnheit der Begegnung

Wir stellen uns die Welt so und so vor und entsprechend muss sie auch funktionieren. Klappt das nicht, ist es leicht, den Partner zu kritisieren. Doch fragt ihn stattdessen einmal, was er sich von euch wünscht. Ich habe meinen Sohn gefragt. Statt ihm eine Standpauke in Bezug auf Lernverhalten zu predigen, wollte ich erst einmal hören, was er sich von mir wünscht. Das war interessant: mehr Privatsphäre, mehr Lob, mehr Unterstützung kurz vor einer Klassenarbeit. Aha, völlig neue Sichtweise.

Verändert eure Gewohnheit der Wahrnehmung

Das Gemeine an so einem dunklen Punkt ist ja auch, dass er sich wie ein auslaufender Tintenfleck über alles ausbreitet. Dagegen hilft Flucht in Schönes: Gönnt euch Tagträumereien von etwas Schönem aus der Vergangenheit oder träumt euch bereits in den nächsten Urlaub. Sprengt euren geistigen Rahmen. Eure Gedanken, das seid ihr, also surft darauf ein wenig durch das Universum.

 

 

dtmg

  • Ich probiere es wieder einmal mit dem Gedanken-Check: Dreimal am Tag halte ich inne und schaue, was ich gerade denke: Wie fühlt sich der Gedanke an? Tut mir der Gedanke gut?
  • Statt sofort zu kritisieren, erinnere ich mich daran, dass jeder Mensch die Welt durch seine ganz persönliche Brille sieht.
  • Ich erlaube mir die Flucht in Tagträumereien, wenn Ärger, Frust und Unlust mich am Wickel haben.

 


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