Wir werden umziehen: mein Mann, meine Kinder und unser Hund. Alle und alles wird eingepackt und dann soll es im nächsten Jahr losgehen. Die Entscheidung fiel spontan, kurz gesucht, schnell gefunden, angesehen und fertig. Rasant könnte man auch sagen. Ich war mit wehenden Fahnen dabei, geradezu euphorisierend trug mich dieser Gedanke durch den Tag, selten war ich so beschwingt und fröhlich. Einen Tag lang. Jawohl, genau einen Tag! Denn dann kamen sie angerauscht, die dunklen Gedanken voller Ängste, Zweifel und Unsicherheiten. Vor allem nachts krochen sie unter meine Decke. Doch ich habe mich zur Wehr gesetzt:

Eure spontanen Emotionen sind das, was eure innere Stimme euch sagen will.

Haltet spontane positive Emotionen am Köcheln!

Genau: Vergegenwärtigt euch immer euere erste emotionale Reaktion. Was ihr spontan fühlt ist das, was euer Bauch euch sagt. Mischt danach erst euer Verstand mit, zerrt dieser sämtliche Konditionierungen und Glaubenssätze auf die innere Bühne. Schiebt diese mutig zur Seite und visualisiert euch so oft es geht eure erste Reaktion. Fühlt wieder und wieder achtsam in diese positive Emotion hinein. – Sie ist das Wahre.

Positive Emotionen erstarren leicht, sobald unser Verstand mitmischt und unser Fühlen mit Glaubenssätzen und Konditionierungen bedeckt.

Positive Emotionen erstarren leicht, sobald unser Verstand mitmischt und unser Fühlen mit Glaubenssätzen und Konditionierungen bedeckt.

Lasst euch eure positiven Emotionen nicht ausreden

Kaum hatte ich meine grauen nächtlichen Eminenzen verscheucht, ging es real am Tage weiter: „Wieso wollt Ihr denn ausgerechnet dorthin hinziehen?“ „Das ist doch total doof für die Kinder.“ „Habt Ihr das auch gut durchdacht?“ Puh, darauf war ich nicht vorbereitet. Also habe ich meinen Mund gehalten und mich auf keine Diskussionen eingelassen. Stattdessen habe ich in der Stille nur mit mir allein mein positives Gefühl gepflegt: beim Autofahren, in der Bahn, beim Spaziergehen mit dem Hund.

„Sei jederzeit bestrebt, dein eigener Herr zu sein. Es ist nicht falsch bei anderen nach Weisheit und Erkenntnis Ausschau zu halten, aber du bist nicht verpflichtet, ihnen gedankenlos zu folgen.“

www.liebe-und-selbstfindung.de

Projiziert eure positiven Emotionen auf die Zukunft

Und statt mich mit den Meinungen der Anderen auseinanderzusetzen, habe ich schon mal damit begonnen, meine positiven Emotionen Richtung Zukunft auszuweiten: In Gedanken sehe ich mich schon in den neuen Räumen, überlege, wo ich was hinstellen werde, wie ich meine Tagesabläufe dort so gestalten könnte und, und, und. Das fühlt sich noch immer super an :-) …immer besser…. meine innere Stimme ist am Trällern. :-)

Wer seiner inneren Stimme lauschen will, sollte seine positiven Emotionen verstärken. Sie sind der Weg der Liebe.

Wer seiner inneren Stimme lauschen will, sollte seine positiven Emotionen verstärken. Sie sind der Weg der Liebe.

Stärkt die Verweildauer erlebter positiver Emotionen

„Mein Vorschlag ist es jetzt: Setz Dich hin und wieder hin, visualisiere verschiedene Entscheidungen, die Du gerade oder erst vor kurzem getroffen hast und lass sie durch den „Filter der positiven Emotionen“, laufen.“

www.jsandfriends.com

Und jetzt seid ihr dran: Visualisiert einmal Situationen aus der letzten Zeit, in denen ihr von positiven Emotionen getragen wurdet. Situationen, in denen ihr euch richtig gut gefühlt habt, lebendig und kraftvoll.  Halt, Stopp! Jetzt bitte nicht der Einwand „Die gab es nicht“. Dann schaut eben noch ein wenig weiter zurück. Außerdem geht es nicht um „herausragende“ Situationen. Das kann zum Beispiel der Tag sein, an dem ihr euch spontan für einen Stadtbummel oder einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa entschieden hattet. Gerade die scheinbar banalen Kleinigkeiten sind wichtig.

„Entscheidungen, die nicht allein vernünftig sind, sondern uns auch rundherum ein gutes Gefühl machen, sind wahrscheinlich der sicherste Garant dafür Freude und Glück zu erfahren.“

www.inspiriert-sein.de

Und damit entscheide ich mich jetzt mit rundherum gutem Gefühl, dass ich für heute Schluss mache. :-)

 

 

dtmg

  • Zukünftig werde ich auf spontane positive Emotionen mehr Acht geben und diese gerade dann, wenn Ängste aufkommen, sofort wieder ins bewusste Wahrnehmen heben.
  • Viel zu schnell lassen wir uns von den Meinungen anderer beeinflussen. Ich werde versuchen, meine positiven Emotionen besser zu schützen. Schließlich sieht jeder Mensch die Welt durch seine persönlich gefärbte Brille.
  • Schluss mit dem Negativen: Viel zu viele positive Emotionen lasse ich im Alltag unbeachtet. Dabei sollte ich gerade diese Emotionen mit viel mehr Bewusstsein beachten, schließlich sind sie wesentlich wertvoller als all das Negative.

 


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