Behandelst du deinen Körper wider aller Einsicht verkümmert deine Seele

Wir sind es gewohnt, unseren Körper tagtäglich zu fordern. Der Körper muss funktionieren. Er hat sich sozusagen unseren Plänen und Zielen unterzuordnen. Wenn unser Tagesprogramm zum Beispiel ausgerechnet jetzt Platz für sportliche Aktivität vorsieht so muss auch unser Körper zu genau diesem Zeitpunkt mitspielen. Streikt er in Form von Müdigkeit und Antriebslosigkeit regieren wir gereizt und verstimmt. Schlimmstenfalls treiben wir unseren Körper wider besseren Wissens zur Leistungsfähigkeit an, schließlich war alles entsprechend geplant. Ebenso schwer fällt es uns im Job Ermüdung einzugestehen. Schnell noch dieses und jenes erledigen, muss doch zu schaffen sein. Am Ende ist es jedoch unsere Seele, der wir durch einen derart achtlosen Umgang mit unseren körperlichen Bedürfnissen schaden. Schlimmstenfalls führt diese Achtlosigkeit zu starken Selbstvorwürfen, ständiger Unzufriedenheit, innerer Ablehnung bis hin zur Depression. Sicherlich ist es nicht immer einfach zu erkennen, ob der innere Schweinehund uns in seinen Fängen hat oder ob es tatsächlich die sinkenden körperlichen Kräfte sind, die uns den Elan oder die Konzentration rauben. Dennoch: Je achtsamer ihr in euren Körper spürt, desto klarer werdet ihr seine Signale verstehen und desto fürsorglicher werdet ihr mit ihm umgehen. Hildegard von Bingen spricht sogar von der Unterordnung des Körpers gegenüber der Seele.

 

„Behandelst du deinen Körper wider aller Einsicht verkümmert deine Seele.“

 

 

Achtsamkeit?

Was das ist und wie es euch hilft, könnt ihr hier lesen

Wer den Spruch teilt, teilt Freude

Jede Woche findet ihr einen Spruch, der auf das Thema der Woche hindeutet. Er soll euch zum Nachdenken anregen und einfach als kleine Alltagshilfe dienen. Ich freue mich, wenn ihr meinen Spruch auch mit anderen teilt!