Loslassen und Platz schaffen

Loslassen und Platz schaffen

Von wegen Jäger und Sammler, diesen Vorwurf kann man mir nun wirklich nicht machen. Doch ich neige zum Horten. Ich halte an Gewohnheiten fest– „Das haben wir zuhause immer so gemacht.“ – Ich bewahre Handhabungen vergangener Zeiten und ebenso die Erinnerungen daran. Das macht mich unflexibel mit Altlasten im Gepäck. Loslassen ist angesagt, um endlich beweglich zu werden.

Gedanken putzen

Gedanken putzen

Ist doch ganz einfach: Wenn ihr euch selbst annehmt, wie ihr seid, mit allen Pfunden zu viel, mit Eurer Miesepetrigkeit, Eurer Unfähigkeit, euch zu entscheiden, eurem Perfektionismuswahn und all diesen mentalen Hürden, die das Leben erschweren, findet ihr zu einer liebevollen Akzeptanz. Genau, es kommt auf die Haltung, auf die mentale Ausrichtung an. Pflege der Gedanken ist angesagt.

Loslassen als Aufforderung für mehr Eigensinn

Loslassen als Aufforderung für mehr Eigensinn

Loslassen in aller Munde. Geht doch: Wir lösen uns vom Fitnesswahn, sorgen für Entspannung unter der Woche und nehmen auch den pädagogischen Anspruch in Bezug auf Kindererziehung bereits viel gelassener. Trotzdem hakt es noch: Die Meinung der anderen beeinflusst uns unterschwellig nach wie vor, wir wollen gemocht werden. Um auch hier loszulassen bedarf es Liebe und Selbstvertrauen.

Ohne Loslassen keine Bewegung

Ohne Loslassen keine Bewegung

Manchmal müssen wir loslassen. In Wirklichkeit müssen wir sogar sehr oft loslassen. Da werden wir gar nicht gefragt. Die Umstände ändern sich und wir müssen irgendwie mit. Dieses diffuse „irgendwie“ hat es jedoch in sich: Es macht uns Angst und beschert uns sorgenvolle Gedanken. Vielleicht sollte man dieses „irgendwie“ konkret benennen, dann sieht es nämlich gleich ganz anders aus.