Sinnlich zu sein, das geht nur in dem Moment. Denn sinnlich zu sein bedeutet, sich mit unseren Sinnen zu verbinden. Tun wir das, sind wir präsent. Wir besinnen uns. Und so kommen wir mit uns selbst besser in Kontakt. Genau das geschieht bei der Meditation. Wir tauchen ein in die Achtsamkeit, unser Geist ist wach und klar.

„Die Haltung der Achtsamkeit bedeutet für mich vor allem, ein sich „Einrichten im eigenen Haus.“

Prof. Dr. med. Tobias Esch, Interview mit „moment by moment
Es lohnt sich, täglich seine Meditation zu pflegen. Dadurch ändert sich unsere Wahrnehmung und das Erleben unseres Alltags wird positiver und gelassener.

Es lohnt sich, täglich seine Meditation zu pflegen. Dadurch ändert sich unsere Wahrnehmung und das Erleben unseres Alltags wird positiver und gelassener.

In der Meditation erleben wir uns selbst

Sobald ihr euch zur Meditation hinsetzt und es still um euch wird, erlebt ihr euch selbst. Dieses Selbsterleben ermöglicht uns, uns von unseren Gefühlen zu distanzieren. In diesem Zustand der hundertprozentigen Präsenz könnt ihr beobachten: Müdigkeit kommt beispielsweise auf, Unruhe, viele Gedanken etc. Ihr nehmt die Beobachterhaltung ein und seid damit in der Lage, euch zu lösen. Emotionen und Gedanken haben nun wesentlich weniger Einfluss auf euch. Ihr seid ihnen nicht mehr hilflos ausgeliefert. In der Meditation erfahrt ihr somit eine unglaubliche Freiheit und gleichzeitig Authentizität. Ihr spürt euch pur, denn plötzlich merkt ihr, dass eure Gedanken und Gefühle wenig mit eurem Sein zu tun haben.

„Während der Meditation lernen wir unsere Gedanken zu kontrollieren, die Gefühlswelt zu balancieren und entdecken dadurch letztendlich die Tiefen unseres Seins. Dies ist wohl der größte Unterschied zu gängigen Entspannungsverfahren.“

www.yogaeasy.de

Meditation schenkt uns Raum für unsere Herzensstimme

Diese Freiheit ermöglicht euch, euer Verhalten wertfrei zu erkennen. In der Meditation entsteht Raum für die Herzensangelegenheiten. Je tiefer ihr in euch hinein spürt und in eurem Sein verweilt, desto näher kommt ihr eurem Herzen. Es geschieht eine Art Aussöhnung mit euch selbst, mit euren Gefühlen und auch mit eurem Körper. Denn dadurch, dass ihr im engen Kontakt mit eurem Empfinden seid erlebt ihr eine Akzeptanz, so dass eurer Körper nicht mehr als „Feind“ sondern als „Freund“ betrachtet wird. Es entsteht ein Mitfühlen für den Körper. Das ermöglicht, mit Schmerz, Ängsten, Stress und Depressionen besser umzugehen, da sie so automatisch neu bewertet werden – mit dem Blick des Mitgefühls.

„Studien zeigen inzwischen sogar, wie Meditation die Hirnaktivität verändert: Mithilfe der Elektroenzephalografie (EEG) stellten Wissenschaftler fest, dass während tiefer Meditation zum Beispiel die Wellen im Beta- und Gamma-Bereich stärker und weitflächiger synchronisiert sind als im aktiven Wachzustand – ein Zeichen für intensive Konzentration und Aufmerksamkeit.“

www.zeit.de

Meditation leitet uns den Weg zu unserem Zuhause

Weiter soll nach wissenschaftlichen Studien das Stresshormon Cortisol durch Meditation gesenkt und die Ausschüttung von Dopamin, auch als Glückshormon bezeichnet, erhört werden. Doch Wissenschaft hin, Wissenschaft her, sobald ihr selbst in meditativer Stille sitzt, spürt ihr sofort eine Veränderung eurer Wahrnehmung. Denn wann nehmen wir uns am Tage die Zeit, derart präsent einfach nur mit uns selbst im Moment zu verweilen? Meditation ist ein Ankommen bei sich selbst. Eine tägliche Stippvisite im Hause seines Herzens.

 

 

dtmg

  • Täglich versuche ich 20 Minuten zu meditieren.
  • Meine Meditationen nehme ich wertfrei an, denn jede Meditation ist anders, es gibt keine gute und keine schlechte Meditation.
  • Am Ende jeder Meditation verweile ich einen Moment in Dankbarkeit, dass ich mir diese Zeit genommen habe.

 


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