Gastbeitrag von Beatrix Schulte:

Meine-Schreibbar-Bloggerin und Autorin des Buches „Die Seelenfeder“.

 

Ich habe vor meinem Beruf als Autorin als Heilpraktikerin für Psychotherapie und NLP-Trainerin öfter Kinder gecoacht. Dabei habe ich viel gelernt, denn wenn ich bei Erwachsenen häufig der Versuchung erlegen bin, Ratschläge zu erteilen, so war das bei Kindern ganz anders. Ich habe jedes dieser Kinder auf Anhieb so gemocht wie es war, ich wollte es auf keinen Fall verändern (wie die Eltern es gerne hätten). Also begann ich mit ihnen ihre Ressourcen herauszufiltern, das, was ihnen viel Spaß macht und was sie gut können. Ich fragte sie auch spielerisch (nach der systemischen Therapie) wo und wie sie in der Familie ihren Platz haben und so merkten sie von selbst, wenn sie auf dem Platz von dem Papa standen oder zwischen Mama und Papa. Warum erzähle ich euch das? Weil ich nichts getan habe, um das Kind zu ändern, sondern um es SELBST dorthin zu führen, dass es Zusammenhänge erkennt und vor allem, seine eigene Schönheit entdeckt.

 

 

Fragen stellen anstelle Ratschläge erteilen

Wenn man dem Klienten einen wirklichen Gefallen tun will im Coaching oder in der Therapie, so lässt man ihn seine eigenen Antworten finden. Man stülpt nicht seine Vorstellungen und Erwartungen über ihn, sondern lässt ihm die Freiheit, so sein zu dürfen, wie er ist. Man stellt Fragen, damit er sich selbst helfen kann. In diesem Sinne möchte ich heute mit euch die mir wichtigsten Fragen teilen, die, die mir schon in Fleisch und Blut übergegangen sind. Lasst euch Zeit mit der Beantwortung. Am besten schreibt ihr sie euch ab, damit ihr sie immer parat habt, denn sie werden nie veralten und sie können eine Unterstützung sein im ganz alltäglichen Leben.

 

Zu deinen urteilenden Gedanken über andere Personen

(nach The Work von Byron Katie)

  • Was denkst du über den anderen?
  • Wie sollte die andere Person sein, was sollte sie tun, damit du glücklich bist?
  • Ist dieser Gedanke über die Person wahr? Wirklich?
  • Wie fühlst du dich, wenn du das denkst?
  • Wer wärst du ohne den Gedanken?

 

Die Wunderfrage nach Steve de Shazer

(nehmt euch dafür ein Blatt Papier und Stift):

Wenn ihr diese Nacht ins Bett geht, stellt euch vor, es geschieht über Nacht ein Wunder und jetzt wäre das Problem, das euch gerade beschäftigt, wie von Zauberhand gelöst. Woran würdet ihr erkennen, dass das Problem gelöst ist?

 

Zu eurer Berufung

  • Was wollt ihr nicht mehr?
  • Was wollt ihr stattdessen?
  • Was macht euch wirklich Freude, lässt euch Raum und Zeit vergessen?
  • Warum macht ihr das, was ihr tut?
  • Wozu soll es gut sein oder sinnvoll?
  • Was soll es bewirken?
  • Für wen macht ihr das? (ganz wichtig! Besonders auch für Autoren, wer sind eure Leser?)

 

Fragen für das tägliche Schreiben

(aus Die Seelenfeder)

Morgens:
  • Was wünsche ich mir für den heutigen Tag?
  • Was kann ich tun, damit es heute ein guter Tag wird?
  • Was kann ich heute für jemand anderes tun?
Abends:
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Welche drei Dinge sind morgen zu erledigen?

 

Eure Beatrix

 

 

Die Seelenfeder

Die Seelenfeder CoverWie wir durch Schreiben wieder in Kontakt mit uns selber kommen.

Dieses Buch ermutigt den Leser, den Stift nicht aus der Hand zu lassen und sich schreibend dem Leben zu nähern, das darauf wartet, verwirklicht zu werden. Mit konkreten Schreibanleitungen zu kreativem und visionärem Schreiben, Briefen, Tagebuch und biografischem Schreiben.

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  • Bringt euch schreibend in den Augenblick, indem ihr über genau das schreibt, was ihr gerade hört, seht und fühlt.
  • Schreibt über eure Ziele und Visionen. Freies Schreiben!

 


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