Der Edle ist ruhig und gelassen, der Gemeine ist immer in Sorgen und Aufregung. Konfuzius

 

Entweder tun wir etwas aus Liebe oder aus Angst heraus. Liebe und Angst sind die beiden Grundmotive, die unsere Handlungen bestimmen. Zum Beispiel gehst Du nach Feierabend mit einigen Deiner Kollegen zusammen etwas Essen. Entweder machst Du dieses, weil Du gerne mit diesen Menschen zusammen bist oder aber, weil Du fürchtest, ihre Sympathien und die Zugehörigkeit zu verlieren.

Du trainierst zum Beispiel im Fitnesscenter entweder aus Liebe zu Dir und Deiner Gesundheit, oder aber aus Angst, nicht attraktiv genug zu sein und dadurch Ablehnung zu erfahren. Du kaufst Deiner Frau Blumen, weil Du ihr aus Liebe eine Freude machen möchtest, oder weil Du es nicht riskieren willst, ihre Liebe zu verlieren. Im Grunde lassen sich alle Situationen unseres Lebens auf diese beiden Motive herunterbrechen. Beobachte Dich selbst, welches Grundmotiv Dein Handeln hauptsächlich bestimmt.

Je achtsamer Du alles, was Du tust, erlebst, desto klarer verstehst Du, welche Motive Dich bewegen. Wenn Du erkennst, dass primär die Angst Dich führt, wirst Du durch das Verweilen in der Achtsamkeit erleben, wie diese Angst ihre Bedrohung verliert, weil Du sie verstehst. Denn in der Achtsamkeit fühlst Du nicht nur Sicherheit in Dir, sondern ebenso die Liebe, die in Dir ruht.

Mit diesem Wissen kannst Du Menschen, die Dir gegenüber schroff, abweisend, arrogant oder aufbrausend auftreten auch besser einordnen. Ihr Verhalten kann Dich dann nicht mehr so sehr verletzen. Du entwickelst Mitgefühl und kannst besser loslassen.

 

„Der Edle ist ruhig und gelassen,
der Gemeine ist immer in Sorgen und Aufregung.“

Konfuzius

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