Alle Geburt ist Geburt aus Dunkel ans Licht; das Samenkorn muss in die Erde versenkt werden und in der Finsternis sterben, damit die schönere Lichtgestalt sich erhebe und am Sonnenstrahl sich entfalte. Friedrich Schelling

 

Oft kommen in stressigen Phasen kindliche Emotionen hoch: Wir fühlen uns ohnmächtig, übergangen, nicht ernst genommen und vieles mehr. Übernehmen Erinnerungen und Gefühle aus der Kindheit die Regie, spricht man in der Psychologie davon, dass sich das „innere Kind“ zu Wort meldet. Dieses zu erkennen und zu verstehen ist wichtig, vor allem dann, wenn Schmerz oder Trauer dominieren. Doch das innere Kind hat auch positive Gefühle, wie Freude, Geborgenheit und Leichtigkeit erfahren.

Jeder von uns trägt Verletzungen in sich, aber auch Momente des Glücks, selbst wenn es nur kleine waren. In uns hat sich eine Vielzahl von Erlebnissen geschichtet, die wir als Kind, Teenager, Jugendlicher und Erwachsener gesammelt haben. Alles ist gespeichert, nichts verloren. Es macht keinen Sinn, seiner Kindheit den Rücken zuzuwenden, denn sie steckt in uns und meldet sich trotzdem zu Wort. Aber statt ständig den Fokus auf all das zu richten, was nicht gut lief, stärkt es Dich, bewusst schöne Erinnerungen wiederzubeleben.

Kümmere Dich so oft es geht um Dein lachendes inneres Kind. Was hat Dich früher glücklich gemacht: zum Beispiel eine Tasse Kakao, durch raschelndes Laub schlurfen, Blumen pflücken oder einem Hörspiel lauschen. Was hindert Dich heute, dieses wieder zu machen? Und achte darauf, welche Erinnerungen Du über Deine Sinne aktivieren kannst. Vielleicht erinnert Dich der Geruch von Apfelkuchen an Deine liebevolle Oma oder die Musik der 90er -Jahre an Deinen ersten Kuss. Verbünde Dich mit Deinem glücklichen inneren Kind!

 

„Alle Geburt ist Geburt aus Dunkel ans Licht; das Samenkorn muss in die Erde versenkt werden und in der Finsternis sterben, damit die schönere Lichtgestalt sich erhebe und am Sonnenstrahl sich entfalte.“

Friedrich Schelling

 


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