Wenn Wissen und Gelassenheit sich gegenseitig ergänzen, entstehen Harmonie und Ordnung. Zhua-ngz

 

Du hast Verständnis dafür, wenn Dein Freund die Verabredung wegen ungeplanter Überstunden absagt. Du siehst es Deinem Kind nach, dass es seinen Handschuh auf dem Schulweg verloren hat und Du bist nachsichtig mit Deinem alten Vater, der Mühe hat, die Treppen zu steigen. Warum nur gehst Du so wenig nachsichtig mit Dir selbst um?

Du bist Dir selbst Dein höchstes Gut, dennoch zeigst Du im Alltag meistens wenig Mitgefühl mit Dir selbst. Dein innerer Quälgeist sitzt Dir ständig im Nacken und zischt Dir ins Ohr, welche Aufgaben Du noch nicht erledigt hast und was alles in Deinem Leben wesentlich perfekter sein müsste. Probiere es aus, etwas gnädiger mit Dir selbst zu sein. Habe Mitgefühl mit Dir! Wenn sich Dein Körper erschöpft anfühlt, erlaube Dir, Dein Fitness- Programm abzusagen. Wenn Dein Geist müde ist, gönne Dir eine Pause. Und fülle nicht jede Minute des Tages mit einer Tätigkeit aus, gönne Dir auch Zeit des Nichtstuns. Du musst nicht jede Minute des Tages produktiv füllen. Genieße es, zu faulenzen, und zwar mit Freude.

Gehe mit Dir ebenso nachsichtig um, wie Du es mit anderen tust. Und betrachte Dich selber mit einem mitfühlenden Blick. Nachsicht und Mitgefühl uns selbst gegenüber vergessen wir meist, weil wir so fest in dem Hamsterrad des Alltags stecken. Es kann Dir helfen, dass Du Dir ein Post-it an Deinen Computer heftest: „Nachsicht“. Oder Du kannst dieses Wort auch als Hintergrund auf Deinem Handy hinterlegen. Erinnere Dich selbst jeden Tag daran, Dir selbst mit Mitgefühl zu begegnen.

 

„Wenn Wissen und Gelassenheit sich gegenseitig ergänzen, entstehen Harmonie und Ordnung.“

Zhuangzi

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