Wer etwas Großes will, der muss sich zu beschränken wissen; wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts. Georg Friedrich Hegel

 

Als Kind besteht der Sinn des Lebens einfach nur darin, zu spielen, Spaß zu haben und die Geborgenheit der Liebe zu genießen. Später suchen wir den Sinn in Freundschaften und wollen etwas im Leben erreichen. Dann gründen wir eine Familie und möchten Werte schaffen und für alle gut sorgen. Manchmal verlieren wir uns jedoch derart in Pflichten und Ansprüchen an uns selbst, dass wir verzweifelt nach einem Sinn suchen, da uns der Alltag zur Last wird und wir unsere Lebensfreude nicht mehr spüren.

Da muss noch mehr drin sein, grübeln wir, und suchen Antworten. Zusätzlich lastet der Druck von außen auf uns: Es geht immer mehr um Selbstverwirklichung und Spiritualität. Etliche Beispiele von Menschen, die ihr Leben komplett umgekrempelt haben, um etwas Sinnvolles zu beginnen und das auszuleben, was tief in ihnen schlummert. Dagegen erscheint uns unser Alltag oft recht arm und langweilig.

Doch Sinn bedeutet, in jedem Moment präsent zu sein. Das, was in jeder Situation wichtig ist, was unmittelbar passiert, genau das enthält den Sinn, nach dem wir woanders suchen, nur nicht im Jetzt. Indem Du bewusst bei dem bist, was Du gerade machst, erfährt Dein Leben Sinnhaftigkeit. Hier und heute erfüllt sich der Sinn Deines Lebens. Er ist weder eine Formel noch ein Endziel. Das Wort Sinn leitet sich aus dem althochdeutschen „sinnan“ ab, was „streben, reisen, sich begeben“ bedeutet. Ebenso wie von dem lateinischen „sentire“ „fühlen, wahrnehmen“. Der Sinn ist immer etwas Bewegliches, Individuelles und ändert sich von Situation zu Situation.

 

„Wer etwas Großes will, der muss sich zu beschränken wissen;
wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts.“

Georg Friedrich Hegel

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