Güte in den Worten erzeugt Vertrauen, Güte beim Denken erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe. Laotse

 

Vergebung – Dieses Wort mag etwas altmodisch klingen, doch Vergebung ist wichtig, um mit dir selbst ins Reine zu kommen. Können wir den Menschen, die uns verletzt haben, nicht vergeben, werden wir die Energie der Verletzung nicht los. Gedanken und Gefühle um das Geschehen werden weiter in uns rumoren – bewusst und unbewusst. Es muss nicht gleich ein Trauma sein, es reicht etwas im Streit Gesagtes, das ungelöst weiter in uns arbeitet.

Sobald wir der Person, die uns verletzt hat, vergeben, lassen wir los. Wir befreien uns von der negativen Energie und öffnen großzügig unser Herz. Den anderen beschenken wir mit unserer Güte und unserem Verständnis. Das fällt nicht immer leicht. Vergebung ist ein komplexer Prozess. Und während dieses Prozesses wirst du die kränkenden Gefühle noch einmal durchleben. Aber nur so kannst du wirklich mit dem Herzen vergeben, denn der Wille allein nützt dir hier nichts. Das schmerzt, doch die Gewissheit, sich am Ende erfolgreich von dem Leid zu lösen, hilft auf diesem Weg.

Bist du nicht in der Lage zu vergeben, bleibst du in der Vergangenheit hängen. Du bindest dich quasi ohnmächtig an Gegebenheiten, die im Jetzt keine Bedeutung mehr haben. Sobald du wirklich mit dem Herzen vergeben kannst, fallen Gefühle wie Wut, Groll und Hass von dir ab. Das ist der Moment, in dem du dich selbst befreist und gut für dich sorgst.

In der Vergebung beschenkst du dich selbst mit Güte und Fürsorge. Je achtsamer du deine Gefühle wahrnimmst, desto klarer erkennst du, wo dich „ungelöste“ Gefühle umtreiben.

 

„Güte in den Worten erzeugt Vertrauen,

Güte beim Denken erzeugt Tiefe,

Güte beim Verschenken erzeugt Liebe.“

Laotse

 


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