Der Grund, weshalb wir uns über die Welt täuschen, liegt sehr oft darin, dass wir uns über uns selbst täuschen. Johann Jakob Mohr

Hast du schon einmal eine Wunschliste deines Lebens erstellt? Stell dir vor, du hättest einen Wunsch frei. Was fällt dir da spontan ein? Vielleicht wünschst du dir eine riesige Villa mit Pool  oder nie mehr arbeiten zu müssen. Je intensiver du dich mit diesem Gedanken beschäftigst, desto unsicherer wirst du vielleicht, was du wirklich willst. Und vielleicht spürst du dann, dass du im Grunde das Leben einfach nur freudiger und lebendiger spüren möchtest, frei von Sorgen und Ängsten. Kurzum: Dich selbst so lieben, wie du bist, das wär’s. Meist gelangen wir bei diesem „Wunschkonzert“ letztendlich zu den elementaren Dingen, die im Grunde bescheiden ausfallen. Und deren Erfüllung ist tagtäglich möglich. In den kleinen Dingen steckt nämlich oft das größte Glück. Nur übersehen wir es, wenn wir nicht achtsam sind. Je achtsamer du durchs Leben schreitest, desto mehr „siehst“ du. Du siehst intensiver. Die Farben leuchten strahlender. Der Grauschleier über allem hebt sich.

Gewöhne dir an, jeden Abend einen Moment in dich zu gehen und dir eine Sache herauszusuchen, die dich am Tag glücklich gemacht hat. Ein Glücksmoment, flüchtig wie das Lachen eines Kindes, jedoch mit großem Nachhall durch die achtsame Bewusstwerdung. Natürlich kannst du auch jeden Abend einen Satz aufschreiben: „Heute hat mich … glücklich gemacht.“ Werde so zum Glückssammler. Du wirst staunen, wie sich dein Glücksempfinden dadurch ändert und wie klarer du am Ende deine wirklichen Wünsche erkennst.

„Der Grund, weshalb wir uns über die Welt täuschen, liegt sehr oft darin, dass wir uns über uns selbst täuschen.“

Johann Jakob Mohr

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