Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest. Rabbi Nachman von Brazlaw
 
Von Panikattacken zu sprechen, ist übertrieben, doch dieses Gefühl, von Ängsten und Sorgen geradezu übermannt zu werden, kennen wir alle. Manchmal steigern wir uns geradezu in etwas hinein, unser Selbstvertrauen sinkt unter den Nullpunkt und innerlich sind wir fahrig und flatterig. Vor uns türmt sich ein Berg und wir verschwinden in seinem gigantischen Schatten. Stopp! Höchste Zeit in die Präsenz zurückzukehren. Achtsamkeit hilft dir in derartigen Situationen, dich zu erden und wieder Halt in dir zu finden. Dazu atme tief ein und aus und beginne dann mit folgender „5-4-3-2-1-Übung“ der Psychologin Yvonne Dolan:
 
Benenne zuerst fünf Dinge in deiner Umgebung, die du mit den Augen wahrnimmst. Dann fünf Dinge, die du hörst und danach fünf Dinge, die du körperlich (!) spürst, wie zum Beispiel Kopfdruck, Kloß im Hals, Bauchflattern. Danach atmest du wieder tief ein und aus und beginnst erneut mit jetzt jeweils nur vier Dingen: sehen, hören und zum Schluss körperlich spüren. Danach wieder atmen und mit jeweils drei Dingen weiter machen bis du schließlich bei der Eins angekommen bist. Abschließend spüre achtsam in dich hinein: Wie fühlst du dich jetzt?
 
Auf diese Weise holst du dich in die Präsenz zurück. Du fängst deinen Geist mithilfe deiner Sinnesfokussierung ein. Länger als drei Minuten brauchst du für diese Übung nicht. Selbstverständlich kannst du sie auch einfach aus Freude heraus praktizieren. Je öfter du übst, desto mehr sensibilisierst du deine Wahrnehmung im Allgemeinen.
 
 

„Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest.“

Rabbi Nachman von Brazlaw

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