Das Denken schweift gern ab,  man hält es schwer zurück;  es zähmen, das ist gut;  gezähmt bringt Denken Glück.  Aus dem Dhammapada

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, denen es schwer fällt, während der Meditation „tatenlos“ dazusitzen. Dann nutze die Kraft einer Mala. Eine Mala ist eine Gebetskette. Sie besteht aus 108 Perlen, gleichmäßig auf einem Seidenband aufgereiht. Eine größere Perle (Guru-Perle), die mit einer Quaste geschmückt ist, hält das Band zusammen. Die Quaste steht für eintausend Lotusblätter. Während du meditierst, hältst du die Mala in einer Hand an der Perle, die gleich nach der Guru-Perle kommt. Nun beginne und rezitiere dabei folgendes Mantra, wobei du bei jeder Silbe mit dem Daumen über die Finger zur nächsten Perle wanderst: Saa – Taa – Naa – Maa. Diese tönenden Silben haben im Sanskrit folgende Bedeutung:

Saa         =             Geburt und Unendlichkeit

Taa         =             Leben

Naa        =             Tod und Vollendung

Maa       =             Wiedergeburt

So bewegst du dich von Perle zu Perle. Diese Art der Meditation heißt Kirtan Kriya. Das Sanskrit-Wort Kirtan bedeutet „Lied“ und „Kriya“ steht für Bewegungsfolge. Diese Meditation aus dem Kundalini-Yoga soll die geistige Klarheit fördern und das Gedächtnis verbessern. Übe sie täglich 12 Minuten. Übrigens stimulierst du so auch verschiedene Meridianpunkte an deinen Fingerkuppen: Der Zeigefinger steht für Weisheit und Wissen, der Mittelfinger für Geduld, der Ringfinger für Gesundheit, Vitalität und ein starkes Nervensystem und der kleine Finger für Intelligenz und Kommunikation.

Trage die Mala immer bei dir, so wird sie dich täglich zur Meditation mahnen und energetisch stärken.

„Das Denken schweift gern ab,
man hält es schwer zurück;
es zähmen, das ist gut;
gezähmt bringt Denken Glück.“

Aus dem Dhammapada

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