Mit der Weisheit der Nichtunterscheidung können wir erkennen, dass Unwohlsein und Wohlbefinden im jeweils anderen existieren.   Thich Nhat Hanh

 

Kleine Irritationen bringen uns leicht auf die sogenannte Palme. Jemand beschimpft dich aus dem Auto, weil du nicht schnell genug einparkst, jemand flegelt sich breit über zwei Sitze im ohnehin überfüllten Bus, dir lässt jemand vor der Nase die Tür zufallen oder wirft achtlos seinen Müll auf die Straße. Zugegeben, derartige Kleinigkeiten können uns an manchen Tagen in den Wahnsinn treiben. Doch ändern tun wir damit nichts. Der Ärger schadet nur uns selbst. Daher probiere es mit einer nachsichtigen Haltung. Lächle den keifenden Autofahrer freundlich an und bitte ihn um etwas Geduld. Frage die Person im Bus höflich, ob sie ein wenig Platz machen könne. Hebe den Müll auf und schmeiße ihn zusammen mit deinen negativen Gedanken in die Tonne. Gewöhne dir Nachsicht an. Je gleichmütiger du reagierst, desto weniger können dir kleine Ärgernisse etwas anhaben.

Erwarte nicht von den anderen, dass sie genauso sind wie du. Erwarte nichts. Aufgrund unserer Erwartungen denken wir oft auch von unserem Partner, dass dieser doch in der Lage sein müsse, uns auch ohne große Erklärungen zu verstehen: „Warum weiß er nicht, wie ich fühle?“ Steigere dich da nicht hinein. Nimm stattdessen Abstand von der Situation und konzentriere dich auf deinen Atem. Spüre, wie sich Herz und Lunge bei jedem Einatmen vergrößern. Fühle die Wärme, die sich durch dein Atmen in dir ausbreitet. Mithilfe dieser Atemtechnik bleibst du ganz bei dir und der Ärger löst sich auf. Du spürst den Frieden in dir.

 

„Mit der Weisheit der Nichtunterscheidung können wir erkennen, dass Unwohlsein und Wohlbefinden im jeweils anderen existieren.“

Thich Nhat Hanh


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